Jazz
JazzBaltica 2011
3sat zeigt Höhepunkte des JazzBaltica Festivals in Salzau.
JazzBaltica ist ein Jazz-Festival in Schleswig-Holstein, das seit 1991 stattfindet. Bis 2011 war der zentrale Veranstaltungsort Gut Salzau im Kreis Plön. Ab 2012 gastiert das Festival auf dem Gelände der Evers-Werft in Timmendorfer Strand-Niendorf.
Sendedaten
Montag, 4. Februar 2013,
ab 2.15 Uhr
Erstausstrahlung
| Sendeübersicht |
| Tribute to Esbjörn Svesson | 4. Februar 2013, um 2.15 Uhr |
| Dave Douglas & Donny McCaslin | 4. Februar 2013, um 3.45 Uhr |
| Cæcilie Norby - Lars Danielsson | 4. Februar 2013, um 2.15 Uhr |
Als Esbjörn Svensson 1993 sein Trio e.s.t. gründete, konnte niemand ahnen, dass er "die erfolgreichste und einflussreichste Jazzband der vergangenen Dekade" (London Times) in Leben rufen würde. Fakt ist, der tragische Unfalltod des erst 44-Jährigen Schweden am 18. Juni 2008 bedeutete eine Zäsur für die Jazzwelt. Er hatte dem Jazz neue Kraft gegeben mit dem Mut, seinen beispiellosen Klang- und Ideenreichtum zu verwirklichen. Das Trio war die erste europäische Jazzband auf dem Titel des amerikanischen Downbeat Magazine.
Die Freundschaft zwischen Pat Metheny und Svensson hat ihren Ursprung bei JazzBaltica. Daher ist es selbstverständlich, dass Metheny an diesem Tribute teilnimmt. Weitere Musiker sind Vijay Iyer, Yaron Herman oder Michael Wollny am Piano, die u.a. von den ehemaligen e.s.t.-Partnern Dan Berglund und Magnus Öström unterstützt werden.
Mit
Pat Metheny - Gitarre
Dan Berglund - Bass
Magnus Öström - Schlagzeug
Viktoria Tolstoy - Gesang
Nils Landgren - Posaune
Vijay Iyer - Piano
Yaron Herman - Piano
Leszek Mozdzer - Piiano
Michael Wollny - Piano
Lars Danielsson - Bass
Die beiden Freunde und langjährigen Weggefährten Douglas und McCaslin vereinen hier ihre beiden Erfolgsprojekte.
Der New Yorker Trompeter Dave Douglas und seine Grammy-nominierte Band Keystone präsentieren Auszüge aus ihrem Album Spark of Being, dem Soundtrack für die Neuinterpretation des ersten Frankenstein-Films durch Regisseur Bill Morrison. Und der kantig artikulierende, mit immer neuen Varianten an Riffs und Licks aufwartende Tenorist McCaslin seinerseits stellt sein Perpetual Motion-Projekt vor. Beinahe mühelos moduliert McCaslin anmutig von hochemotional glühenden Linien und wehmütigen lyrischen Refrains zu exakten Alto-Figuren.
Mit
Dave Douglas - Trompete
Donny McCaslin - Saxofon
Jason Linder - Keyboards
Tim Lefebrve - Bass
Mark Guiliana - Schlagzeug
"Fragile Miniaturen zwischen Vocal Jazz und Liedgesang: Wundervoll." So feierte der Stern Cæcilie Norby. Eher bekannt als ebenso schillernde wie geschmackssichere Wandlerin auf dem Grat zwischen Jazz und Pop, hat die 47-Jährige hier die reizvollen Melodien impressionistischer Kompositionen von Ravel, Debussy, Fauré bis hin zu Satie für sich entdeckt.
Auf ihrem Album Arabesque adaptiert sie die klassischen Vorgaben und versieht sie mit einem eigenen Klangkonzept. So wird jedes Stück zu einer "Reise nach innen in mein hybrides Herz", sagt Cæcilie Norby. Lars Danielsson hat die Stücke variantenreich und klug arrangiert und Norby hat sie mit eigenen Texten versehen. Das verleiht den Stücken eine völlig neue Eigenständigkeit. So entstehen Balladen voll zarter Intimität, lyrischer Sensibilität und poetischer Schönheit.
Mit
Cæcilie Norby -Gesang
Lars Danielsson - Bass, Cello
Leszek Mozdzer - Piano
Per Gade - Gitarre
Xavier Desandre-Navarre - Precussion