Eine künstliche Ski-Autobahn durch grünes Gelände. An immer mehr Wintersportorten bleibt im Winter der Schnee aus.  © dpa
Eine künstliche Ski-Autobahn durch grünes Gelände. An immer mehr Wintersportorten bleibt im Winter der Schnee aus.
Eine künstliche Ski-Autobahn durch grünes Gelände. An immer mehr Wintersportorten bleibt im Winter der Schnee aus.
Alpentourismus
Zwischen Umweltschutz und Mega-Events
Die Klimaerwärmung macht das Geschäft mit den Winterurlaubern in den Alpen unsicher. Die Skiorte kämpfen mit ganz unterschiedlichen Strategien um Touristen.
Jedes Jahr fahren in der Wintersaison 48 Millionen Skitouristen in die Alpen. Damit ist der Markt gesättigt. Und die neueste Entwicklung zeigt: Der Alpentourismus zieht sich immer mehr aus der Fläche zurück und konzentriert sich auf wenige Zentren.

Hier regieren die Superlative. Die längste Abfahrt, das höchste Konzert, der größte Liftverbund. Doch was ist, wenn der Schnee ausbleibt? Während die einen mit Kunstschnee und Mega-Events um Urlauber buhlen, stellen andere Skiorte ihr Tourismuskonzept komplett um. "Nachhaltig" ist das Zauberwort. Winterwanderungen und Wellness stehen auf dem Programm. Die Zukunft wird zeigen, ob ökologischer Tourismus eine Alternative zum bisherigen Wirtschafts-Konzept der Alpenländer sein kann.

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makro
Alpentourismus
Freitag, 22. Februar 2019, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
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Eva Schmidt
Archiv
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
(makro, 27.10.2017)