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Endlose Autoschlangen und in jedem PKW meist nur ein Fahrer. Nachhaltige Verkehrskonzepte sollen in Zukunft Abhilfe schaffen.
Mobilität 4.0
Vernetzung statt Verschmutzung
Moderne Mobilität hat nicht zwingend nur etwas mit E-Autos oder Antriebstechnik zu tun. Es gibt viele alternative Ansätze, wie sich die heutigen Verkehrs-und Umweltprobleme lösen lassen.
Schnell wollen wir heutzutage sein und mobil. Der Preis dafür: hohes Verkehrsaufkommen, Städte vor dem Kollaps, eine belastete Umwelt und gestresste Autofahrer. Während in Deutschland über Dieselfahrverbote und Luftverschmutzung gestritten wird, geht man anderswo mit offenen Augen in Richtung Zukunft.

Im chinesischen Shandong wurde die allererste Solar-Autobahn der Welt eröffnet. Die Straße ist mit Solarzellen ausgestattet und lädt Elektrofahrzeuge während der Fahrt auf. In Singapur rollen schon fahrerlose LKW auf speziellen Fahrbahnen von A nach B. In Belgien hat ein idealistisches Unternehmen sich ganz dem umweltfreundlichen und effizienten Zuliefern verschrieben. Und ein junges Start-Up in Berlin sorgt dafür, dass man bequemer als mit dem ÖPNV, aber günstiger als mit dem Taxi nachhause kommt.

Verkehrspolitik sollte Verkehrsmittel so vernetzen, dass der Mensch bequem und sicher ans Ziel kommt. Die Antriebstechnik spielt dabei keine so große Rolle mehr. Die Digitalisierung dagegen sehr.

Expertenmeinung: Mobilität geht auch anders
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Wer Lärm verursacht und Abgase, der soll auch dafür zahlen, meint Verkehrsökologe Udo Becker. In Form einer Maut etwa. Mit den Einnahmen könne man dann den öffentlichen Nahverkehr besser ausbauen.
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Innovation im Güterverkehr

Vorabinterview: Platooning im Praxistest
© action press
Ab Ende Juni wird erstmals ein "Platoon", ein vernetzter Lastwagen-Konvoi, unter Realbedingungen getestet. Er verkehrt auf der A9 zwischen München und Nürnberg. Worin die Vorteile liegen und welche Risiken das birgt, erläutert makro im Gespräch mit Joachim Drees, dem Vorstandsvorsitzenden von MAN.
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Autonomer LKW-Konvoi
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Mit Platooning können bald auch LKWs miteinander kommunizieren und in Kolonne fahren.Das System soll Sprit und Verkehrsraum einsparen. Die Experten sind allerdings skeptisch. Auf der A9 finden nun erste Tests statt.
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"Die Technik ist noch nicht so weit"
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Unfallforscher Siegfried Brockmann vom GDV ist skeptisch, was die technische Sicherheit beim Platooning angeht. Ohne professionellen Fahrer, der in kritschen Situationen eingreift, ginge es noch nicht.
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ÖPNV per App

Mobil auf Abruf
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Mit der App nach Bedarf Bus oder Sammeltaxi rufen. Mit solchen Angeboten wird in Berlin oder Duisburg der öffentliche Nahverkehr schon kostengünstig erweitert. Sinnvoll - meinen nicht nur Experten.
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"ÖPNV auf Abruf muss funktionieren"
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Die Digitalisierung spiele eine große Rolle beim ÖPNV auf Abruf, sagt Martin Kagerbauer, vom Karlsruher Institut für Technologie. Richtig rentabel wird das Modell erst, wenn autonome Fahrzeuge unterwegs sind.
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Verkehrsinfarkt

Fünf Fakten zum Thema Stau
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Der Verkehr auf deutschen Straßen nimmt zu, während die Infrastruktur veraltet. Folge: Streckenüberlastungen, Baustellen, Stillstand. Vor allem in den Ballungsräumen sind die Autobahnen besonders verstopft.
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makroskop Mobilität 4.0
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Insgesamt 723tausend Staus zählte der ADAC 2017. Im Schnitt steckten deutsche Autofahrer 30 Stunden mit ihrem Auto fest. Dadurch entstand ein volkswirtschaftlicher Schaden von knapp 80 Milliarden Euro.
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Andere Länder, andere Lösungen

Wege aus dem Zustellchaos
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Zig Millionen Pakete werden täglich ausgeliefert. Die Folgen sind verstopfte Straßen und schlechte Luft. Neue Zustellmöglichkeiten müssen her. Wie etwa in Gent, wo Bubblepost mit einer Art Segway liefert.
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Singapur: Lebensqualität statt Verkehrsinfarkt
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Singapur regelt das Verkehrsaufkommen über Geld. Autos und ihre Zulassung sind extrem teuer, jede Straße kostet Maut. Die Einnahmen investiert der Staat in den Nahverkehr und der ist extrem günstig.
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Sendedaten
makro
Mobilität 4.0
Freitag, 6. Juni 2018, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Mobilität: Reden Sie mit!
© dpaUnser heutiger Gast, der Verkehrsökologe Prof. Udo J. Becker, ist sich sicher, dass sich die Mobilität in den nächsten Jahren dramatisch verändern muss. Diskutieren Sie mit Ihm in Anschluss an die Sendung!
Studiogast
© K.J.LassigLupeProf. Udo J. Becker
Udo Jürgen Becker ist Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrsökologie an der Fakultät Verkehrswissenschaften der Technischen Universität Dresden. Zu seinen Schwerpunkten gehört unter anderem die nachhaltige Verkehrsentwicklung.
© dpa[>> Alle Videos auf einen Blick]
Archiv
Mobilität von morgen
Das Auto steht am Pranger, Städte ersticken am Verkehr. Der Dieselskandal versinnbildlicht die Sackgasse. Jetzt sind neue Ideen gefragt. makro wirft einen Blick auf die Verkehrskonzepte von morgen.
Schwerpunkt
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