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Die EU-Staaten am Schwarzen Meer erfüllen die Maastricht-Kriterien vorbildlich
Der Balkan boomt
Wirtschaftswunder in Südosteuropa?
Rumäniens Wirtschaft wächst gewaltig. Und Bulgariens Regierung sieht sich bereits fit für den Euro. Der Aufschwung findet allerdings im Schatten der Weltöffentlichkeit statt.
Der stärkste Aufschwung in der EU findet ganz am Rande des Kontinents statt, am Schwarzen Meer. Gerade Rumäniens Wachstumszahlen sind beeindruckend und erinnern an China oder Indien.8,6 Prozent Zuwachs meldet Bukarest zuletzt. Bulgariens Wirtschaft legte immerhin 3,9 Prozent zu. Doch noch immer liegen wirtschaftlich Welten zwischen Südosteuropa und dem Westen des Kontinents.

Die bulgarische Regierung hat im ersten Halbjahr 2018 den EU-Ratsvorsitz. Das Land sieht sich auf geradem Weg in die Eurozone. Die Kriterien seien erfüllt, heißt es in Sofia. Und Rumänien gilt manchen Beobachtern als das "China Europas". Löhne und Gehälter sind vergleichsweise niedrig, Rumäniens gut ausgebildete Fachkräfte gefragt. Doch es ist ein noch immer wackliges Wirtschaftswunder: Korruption, Regierungskrisen und Rechtsunsicherheit gehören ebenso zum Gesamtbild wie künstliche Wirtschaftsstimulation und bittere Armut.

Highlights

Studio-Interview: Europäer aus Überzeugung
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Bulgarien und Rumänien seien sehr positiv eingestellt gegenüber der EU, sagt Südosteuropa-Experte Michael Hein. Trotzdem mangele es noch an zentralen Grundwerten der EU, wie etwa der Rechtsstaatlichkeit.
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Bulgarien und Rumänien gehören derzeit zu den am stärksten wachsenden EU-Staaten. Doch trotz guter Wachstumszahlen gehören sie immer noch zu den ärmsten Ländern der EU.

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Berichte aus der Sendung

Rumänien: Vom Armenhaus zur Wachstumslokomotive
Irans Bürger protestieren
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Rumänien wird immer attraktiver für internationale Firmen. Die finden dort junge, gut ausgebildete Fachleute. Und der Staat kurbelt mit höheren Mindestlöhnen und Steuersenkungen kräftig den Konsum an.
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Rumänien: Es lebe die Korruption!
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In Rumänien wird kräftig geschmiert und manipuliert. Das war schon immer so und wird wohl auch so bleiben. Denn gegen den Protest der Bevölkerung will die Regierung die Gesetze gegen Korruption sogar lockern.
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Bulgarien: Ärzteflucht
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In Bulgarien kehren jedes Jahr viele junge Ärzte ihrem Land den Rücken zu. Sie gehen ins europäische Ausland weil dort Arbeitsbedingungen und Verdienst besser sind. Für die Kliniken hat das schwere Folgen.
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Rumänien: Streit ums Welterbe
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In Rosia Montana soll der größte Gold- und Silberschatz Europas liegen. Über den Abbau streitet Rumänien seit Jahren. Eigentlich sollte das Dorf UNESCO-Welterbe werden. Doch jetzt macht die Regierung eine Kehrtwende.
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Sendedaten
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Wirtschaftswunder in Südosteuropa?

Freitag, 9. März 2018, 21.00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 6.15 Uhr
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Reden Sie mit!
Südosteuropa-Forscher Dr. Michael Hein meint, dass nicht nur Rumänien und Bulgarien vom EU-Beitritt profitierten. Europa habe dadurch an Stabilität und Sicherheit gewonnen, Eine Win-Win Situation für alle Beteiligten.
Diskutieren Sie mit unserem Studiogast im Anschluss an die Sendung.
Schwerpunkt
Europa