Airlines kommen sich in ihrem Konkurrenzkampf zunehmend in die Quere. © dpa
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Airlines kommen sich in ihrem Konkurrenzkampf zunehmend in die Quere.
Konkurrenz über den Wolken
Die Luft für Airlines wird dünn
Seit der Pleite von Air Berlin sortiert sich die Luftfahrtbranche neu. Profitieren dürfte vor allem die Lufthansa, Deutschlands größte Fluggesellschaft.
Zwar haben die Wettbewerbshüter in Brüssel noch kein grünes Licht für die Übernahme von mehr als 80 Air-Berlin-Flugzeugen durch die Lufthanseaten gegeben, doch wer innerdeutsch fliegen will, dem bleiben gerade fast nur die Tickets der Kranich-Linie und ihrer Tochter Eurowings. Zu oft saftigen Preisen.

Schwierig ist die Situation der meisten ehemaligen Mitarbeiter von Air Berlin. Viele hoffen auf eine Zukunft bei der Lufthansa, doch ob und zu welchen Konditionen der Übergang gelingt, ist noch nicht klar. Und die Insolvenz bei Air Berlin gesellt sich zu der von Alitalia und der britischen Monarch Airlines. Europas Luftverkehrsmarkt dürfte also vor einer grundlegenden Neuordnung stehen. Wer aber macht das Rennen im knallharten Konkurrenzkampf um die Passagiere?

Der <b>Luftverkehr wächst</b>, aber nicht bei uns. Die stärkste Entwicklung zeigt sich in Asien durch den Aufstieg einer neuen Mittelschicht. Der Luftverkehr wächst, aber nicht bei uns. Die stärkste Entwicklung zeigt sich in Asien durch den Aufstieg einer neuen Mittelschicht.
Auch bei den <b>größten Flughäfen</b> rückt China vor. Der im Bau befindliche Superflughafen in Peking wird sich nach Eröffnung an die Spitze setzen. Auch bei den größten Flughäfen rückt China vor. Der im Bau befindliche Superflughafen in Peking wird sich nach Eröffnung an die Spitze setzen.

Interviews

Studio-Interview: "Preise werden niedrig bleiben"
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Zu Gast bei makro ist der Luftverkehrsexperte Prof. Frank Fichert. Eine zu starke Marktmacht einiger weniger Fluggesellschaften sieht er nicht. Dafür gebe es einfach zu viel Konkurrenz.
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Vorabinterview: Auf dem Boden der Tatsachen
Rollout eines Airbus A380 für die Golf-Airline Etihad. © Airbus S.A
Die Pleite von Air Berlin, Spekulationen über das Aus für den A380: In der Luftfahrt ist viel Bewegung. Wie die Branche für die Zukunft aufgestellt ist, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Luftverkehrsexperten Frank Fichert.
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Lufthansa

Im Aufwind
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Nach den Querelen der vergangenen Jahre kann die Lufthansa der Low-Cost-Konkurrenz endlich Paroli bieten. Dass ihr jetzt auch noch Air Berlin in den Schoß fällt, kommt natürlich sehr gelegen.
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"Lufthansa hat viel aufgeräumt"
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Heinrich Großbongardt gilt als ausgewiesener Kenner der Luftfahrtbranche. Gegenüber makro erklärt er, wie sich die einzelnen Player in Stellung bringen. Und warum Lufthansa nach Italien schielt.
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Billigflieger

Die Jäger
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Fliegen ohne Schnickschnack ist ein Erfolgsrezept: Ryanair lehrt die etablierten Airlines seit 20 Jahren das Fürchten. Ein Rezept mit Nachgeschmack allerdings, wie die Iren gerade erfahren müssen.
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"Pleiten nicht ganz auszuschließen"
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Billigflieger haben durchaus ihre Stärken, sagt Luftfahrtexperte Peter Berster gegenüber makro: zum Beispiel niedrige Kosten und eine moderne Flotte. Ohne eine profitable Marktnische geht aber nichts.
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Berichte aus der Sendung

makroskop Airlines
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Trotz Air-Berlin-Pleite: Die Luftfahrt bleibt eine Wachstumsbranche. Weltweit werden 2018 gut 4 Milliarden Passagiere unterwegs sein, 2036 fast doppelt so viel. Dabei spielt die Musik primär in Asien.
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Mini Airlines: Zwerge am Himmel
© dpa
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In Europa tummeln sich Airlines, die praktisch niemand kennt. Sie heißen Azur Air oder Wizz Air. Das neueste "Startup" ist Sundair mit gerade mal zwei Fliegern. Wie halten sich diese Winzlinge in der Luft?
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Chinas Luftfahrtpläne: Alles Mega
© Zaha Hadid Architects
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Chinas Passagierzahlen steigen so stark, dass man dort jedes Jahr locker das Äquivalent zweier kompletter Frankfurter Flughäfen errichten könnte. Und genau das tut man.
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Sendedaten
makro
Luftfahrt
Freitag, 19. Januar 2018, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Mediathek
© reuters[>> Alle Videos auf einen Blick]
Luftfahrt: Reden Sie mit!
© reutersTrotz stetig steigender Passagierzahlen wird für die klassischen Fluggesellschaften die Luft dünn. Und der Aufstieg Chinas entwickelt eine Gravitas, die niemand in der Branche ignorieren kann. Diskutieren Sie mit!
Studiogast
© Hochschule WormsProf. Dr. Frank Fichert
Der Volkswirt Frank Fichert ist Professor für Touristik und Verkehrswesen an der Hochschule Worms. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wettbewerbsaspekte des Luftverkehrs, Verkehrspolitik sowie Verkehr und Umwelt. Frank Fichert hat über das Thema Umweltschutz im zivilen Luftverkehr promoviert.
Info
In halbjährlichem Turnus legt der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft die Zahlen zur Lage der Branche vor. Die wichtigsten Fakten sind grafisch anschaulich aufbereitet.
Archiv
Turbulenzen am Himmel
Der Himmel ist groß und weit. Dennoch stecken Fluggesellschaften in der Klemme - zwischen Billigfliegern, Golf-Airlines und knausrigen Kunden. Monopole fallen, wie einst bei Telefontarifen. Am Ende wird die Branche eine andere sein.
(makro, 09.10.2015)