Wenn Schlagworte Politik werden: Der neue US-Präsident Donald Trump verfolgt eine radikale Agenda. © ap
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Wenn Schlagworte Politik werden: Der neue US-Präsident Donald Trump verfolgt eine radikale Agenda.
Was will Trump?
Der große Unbekannte wirft einen langen Schatten
"America first" heißt Donald Trumps Devise. Doch wohin der neue US-Präsident die amerikanische Wirtschaft tatsächlich steuert, wird erst mit dem Amtsantritt klar. Wenn überhaupt.
Die Weltwirtschaft steht vor einer globalen Herausforderung und schaut mit banger Erwartung über den großen Teich. Donald Trump hält Freihandel für Teufelszeug und kündigt bereits an, nur Abkommen zu unterzeichnen, die Amerikas Vorteil maximieren.

Was kommt auf Deutschlands exportorientierte Volkswirtschaft zu, wenn künftig neue Zollschranken den Warenverkehr hemmen? Die USA sind nach wie vor der wichtigste Handelspartner Deutschlands vor Frankreich.

Studiogäste
<b>Prof. Dr. Matthias Fifka</b><br />Matthias Fifka ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zu den Schwerpunkten seiner wissenschaftlichen Arbeit zählen internationale Wirtschaftsbeziehungen. Er beschäftigt sich seit 16 Jahren mit dem Wirtschaftssystem der USA und ist u.a. Visiting Professor an der University of Dallas. © Iannicelli Prof. Dr. Matthias Fifka
Matthias Fifka ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zu den Schwerpunkten seiner wissenschaftlichen Arbeit zählen internationale Wirtschaftsbeziehungen. Er beschäftigt sich seit 16 Jahren mit dem Wirtschaftssystem der USA und ist u.a. Visiting Professor an der University of Dallas.
<b>Prof. Dr. Robert Kappel</b><br />Der Entwicklungsökonom beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Wirtschaft und Politik afrikanischer Staaten. Er war unter anderem Präsident des Hamburger Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA) und Professor an den Universitäten Hamburg und Leipzig. © Werner Bartsch Prof. Dr. Robert Kappel
Der Entwicklungsökonom beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Wirtschaft und Politik afrikanischer Staaten. Er war unter anderem Präsident des Hamburger Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA) und Professor an den Universitäten Hamburg und Leipzig.

Wo bleibt Lateinamerika, wenn sich der Wirtschaftsgigant im Norden beispielsweise die nach Mexiko abgewanderten Jobs wieder zurückholen will? Oder sind die Unternehmen Mexikos und der USA längst so eng verwoben, dass die Trump-Administration mit ihren angekündigten Strafzöllen vor allem dem eigenen Land schadet?

Und gewinnt China die Oberhand in Fernost, wenn Trump TPP, das Handelsabkommen mit vielen Pazifik-Anrainerstaaten, kündigt? Wie auch immer - die Karten der globalen Wirtschaftsordnung werden neu gemischt.

Highlights

Live-Interview: Trumps neue Weltordnung
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Präsident Trumps Wirtschaftspolitik geht so: Steuern runter, Ausgaben rauf, Regulierung weg. Und wer nicht spurt, kriegt Ärger. Eva Schmidt im Gespräch mit Matthias Fifka und Robert Kappel.
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Vorabinterview zu Donald Trump: King of the Hill
Das Prinzip Einschüchterung als Stilmittel seiner Politik: Heute droht Donald Trump den Autobauern. Wer gerät als nächstes ins Visier? © dpa
Wahlkampf, Twitter, Weißes Haus - Trump bleibt Trump, auch in Wirtschaftsfragen. Worauf müssen wir uns bei dem neuen Dealmaker-in-chief einstellen? makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit USA-Kenner Matthias Fifka.
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Trumps Energiewende
Donald Trump hält den Klimawandel für Blödsinn - und steht damit weltweit auf verlorenem Posten. © reuters
Während sich die Welt zur globalen Energiewende verpflichtet, plant Donald Trump seine ganz eigene Energiewende: Er will die Kohle wiederbeleben. Es ist eine Rolle rückwärts, ein Angriff auf die Vernunft. Dieser Angriff wird scheitern.
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Handelsbeziehungen Deutschland - USA

Interview mit Bernhard Mattes
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Donald Trump droht mit Handelsbeschränkungen für deutsche Produkte in den USA - Protektionismus. Das könnte auch deutsche Arbeitsplätze gefährden. Droht ein Handelskrieg? Wie werden die deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen künftig aussehen?
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Infografik
Die USA sind nach wie vor der wichtigste Handelspartner Deutschlands vor Frankreich und China. Aber der Welthandel bekommt Gegenwind. Auch das Geschäft mit den USA erlitt 2016 einen empfindlichen Dämpfer.

makroskop USA
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Die USA sind der wichtigste Handelspartner Deutschlands. Für die Autoindustrie ist Amerika nach China der zweitgrößte Markt. BMW erzielt dort 20% seines Umsatzes, Daimler 28%, bei VW sind es 17%.
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Berichte aus der Sendung

Trump und Amerika
© reuters
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Donald Trump versucht, gleich zwei großen US-Präsidenten nachzueifern: mit einem gigantischen Investitionsprogramm wie unter Roosevelt und Steuersenkungen wie unter Reagan.
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Trump und Europa
© dpa
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Wenn sich die größte Volkswirtschaft der Welt dem Isolationismus zuwendet, muss Europa reagieren - Politik und Wirtschaft. Vordergründig reagiert man cool, dabei sitzt die Angst tief.
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Mehr zum Thema

Trump am Ziel
Donald Trump hat mit protektionistischen Parolen die US-Präsidenschaftswahl gewonnen. © ap
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Donald Trump ist angetreten mit dem Versprechen, die Industrieproduktion zurück ins Land zu holen. "Ein aussichtsloses Unterfangen", findet Amerikakenner Prof. Matthias Fifka im Interview mit makro.
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Angry white man
Donald Trump, Präsidentschaftskandidat der Republikaner, inszeniert sich als das Sprachrohr des kleinen Mannes. © ap
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"Donald Trump setzt auf eine isolationistische Wirtschaftspolitik", sagt Ökonom Matthias Fifka im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt. Damit liegt Trump voll im Trend.
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Trump hat die Absicht, eine Mauer zu bauen
Betonmauer
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Donald Trump hat für den Fall seines Wahlsieges ein harsches Vorgehen gegen illegale Flüchtlinge und Migranten angekündigt.
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Sendedaten
makro
Was will Trump
Freitag, 20. Januar 2017, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Mediathek
© dpa[>> Alle Videos auf einen Blick]
Präsident Trump: Reden Sie mit!
© apZu Gast bei makro sind Matthias Fifka, Professor für Betriebswirtschaftslehre, und der Entwicklungsökonom Prof. Robert Kappel. Diskutieren Sie mit!
Amtseinführung
Trumps großer Tag
Donald Trump wird am 20. Januar 2017 als 45. US-Präsident vereidigt. Anhänger wie Gegner werden zu hunderttausenden in der US-Hauptstadt Washington erwartet.
Klimaschutz
Einer gegen Trump
"Wir gehen voran, egal, was die in Washington tun", sagt Kaliforniens Gouverneur Edmund "Jerry" Brown. "Wir haben Klima-Abkommen mit 200 Provinzen, Staaten und Ländern."
Archiv
Clinton versus Trump
Donald Trump hat die US-Präsidentschaftswahl gewonnen. Sein Sieg wird Amerika verändern. makro hat auf die beiden Kandidaten geschaut: Ihre wirtschaftlichen Konzepte könnten unterschiedlicher nicht sein.
(makro, 09.11.2016)