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Vorschau
Sendung am 20. Oktober
Knappe Medikamente
Antibiotika, Impfstoffe oder Krebsmedikamente - Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind immer häufiger. Viele Medikamentenhersteller sind von einzelnen Zulieferern abhängig.
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Rückblick
Sendung vom 6. Oktober
Schöne neue Landwirtschaft?
Der Kauf des Gentechnikspezialisten Monsanto ist für die Bayer AG ein zweischneidiges Schwert: schlechte Reputation gegen gute Gewinne. Trotzdem: Der Mega-Deal könnte die Zukunft der Landwirtschaft erheblich verändern.
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Eine Schönheit ist sie nicht, die englische Bulldogge. Aber sie hat Charakter! Und wenn es ernst wird, kann sie für ihre Sache kämpfen. © dpa Lupe
Eine Schönheit ist sie nicht, die englische Bulldogge. Aber sie hat Charakter! Und wenn es ernst wird, kann sie für ihre Sache kämpfen.
Der Brexit
Das Königreich und der Kontinent
Es steht viel auf dem Spiel für Großbritannien nach dem 23. Juni: Der Brexit wird die Wirtschaft des Königreichs ins Wanken bringen. Und Europa Freigeist, Common sense und Pragmatismus kosten.
Mehrere Finanzdienstleister in der Londoner City drohen bereits mit einem Abzug, falls sich das Königreich bei der Volksabstimmung aus dem Europäischen Binnenmarkt verabschiedet. Die Branche dominiert noch immer die Wirtschaftsstruktur der Insel.

Premierminister Cameron hat sein ganzes politisches Kapital für den Verbleib in der EU in die Waagschale geworfen. Nur: Die Mitgliedschaft in der EU war immer eine Vernunftehe, nie eine Liebesbeziehung. 1975 stimmten die Briten schon einmal über Europa ab. Damals waren über 60 Prozent für den Verbleib. Heute sehen vor allem die ältere Generation, die Ungebildeten und die Opfer der Deindustrialisierung - sprich: die Verlierer der Globalisierung - eher Vorteile im Alleingang nach dem Vorbild Norwegens oder der Schweiz.

Der Brexit hat auch Folgen für die übrige Union. Der EU fehlt mit Großbritannien plötzlich der drittgrößte Nettozahler und 15 Prozent der gesamten Wirtschaftskraft. Vor allem aber ist es vielleicht der Auftakt für den politischen Zerfall des Kontinents.

Update

Brexit-Unwetter an den Börsen
Brexit-Unwetter an den Börsen © dpa
Der Brexit beschert dem Dax den größten Einbruch seit der Finanzkrise 2008. Der Kurssturz zu Handelsbeginn am Freitagmorgen nach dem Wahlausgang in Großbritannien betrug rund 10 Prozent.
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Interviews aus der Sendung

Brexit wäre Erdbeben
Video
Zu Gast bei makro ist der Großbritannien-Kenner Prof. Roland Sturm. Er sagt, Brexit oder nicht - das Referendum der Briten werde Europa verändern.
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Brexit: "Kopf-an-Kopf-Rennen"
Video
Für die Briten, sagt ZDF-Korrespondent Yacin Hehrlein im Schaltgespräch mit Eva Schmidt, seien in der Brexit-Debatte die beiden entscheidenden Themen Wirtschaft und Einwanderung.
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Highlights

Battle of Britain: Weltgeist gegen Kleingeist
Battle of Britain: Weltgeist gegen Kleingeist © ap
Sollten die Briten sich für einen Austritt aus der EU entscheiden, täten sie sich gewiss keinen Gefallen - doch untergehen würde Großbritannien nicht. Für EU-Europa wären die Aussichten weniger gut.
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Interview mit Bernhard Klinzing
Interview mit Bernhard Klinzing © dpa
Londoner Börse und britisches Pfund ziehen kräftig an. Dies spiegelt die Erwartung eines Verbleibs in der EU. Auch Börsenexperte Bernhard Klinzing sagt im Interview: "In der Wahlkabine siegt in der Regel die ökonomische Vernunft."
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Vorabinterview: Stay or leave?
Viele Briten haben den Eindruck, sie hätten die Kontrolle über die eigenen Angelegenheiten verloren. © reuters
Am 23. Juni stimmen die Briten über den Brexit ab. Über Europas Angst vor dem Big Bang sprach vorab makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Politikwissenschaftler Roland Sturm.
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Hintergrund

Mit einem Fuß aus der Tür
Die Folgen des Brexit: Mit einem Fuß aus der Tür © reuters
Eine eigene Währung, der "Britenrabatt", die Nichtmitgliedschaft im Schengen-Raum und nun weitere Zugeständnisse der EU: Trotz ständiger Extrawürste aus Brüssel driften die Briten Richtung Brexit.
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In der Dienstleistungsfalle
Die City of London ist das Dienstleistungs-Powerhouse Europas - und baut diese Rolle weiter aus. Für Großbritannien ist die City zugleich Fluch und Segen. © dpa
Ob nun der Brexit kommt oder nicht - das Wirtschaftsmodell Großbritanniens steht auf einem Bein. Es sind die Langzeitfolgen der Revolution in den Thatcher-Jahren.
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IHK zu Brexit: "Große Unsicherheit"
Video
Wie träfe ein Brexit deutsche Unternehmen? Kurz gesagt: stark, unmittelbar und alle. makro sprach mit Jürgen Ratzinger von der IHK Frankfurt. Er sieht nur einen möglichen Profiteur.
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Berichte aus der Sendung

makroskop Brexit
© ap Video
Eine Liebesheirat war Großbritanniens Beitritt zur EU nie - eher eine aus der Not geborene Vernunftehe. Heute ist die Not verflogen und die Briten fragen sich: Was bringt uns Brüssel?
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Brexit: Die Angst-Macher
© dpa Video
Den Briten Angst einzujagen, ist kein leichtes Unterfangen, doch Brexit-Befürworter und -Gegner geben sich alle Mühe. Junge, Gebildete und London fürchten den Brexit. Alte, Ungebildete und das platte Land die EU.
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Brex and the City
© dpa Video
Die City of London, das finanzielle Herz des Königreiches, steht klar im Camp der EU-Befürworter. 9 von 10 Wirtschaftsbossen sind für ein "Remain". Sie fürchten bei einem Brexit - man glaubt es kaum - mehr Regulierung.
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Schottland: Hochprozentig pro EU
© colourbox Video
Schottland wird mit großer Mehrheit gegen den Brexit stimmen. Selbst im trutzigen Edinburgh und den rauen Highlands schätzt man den EU-Binnenmarkt. Der hilft sogar beim Whisky.
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Sendedaten
makro
Der Brexit
Freitag, 3. Juni 2016, 21.00 Uhr
Mediathek
© ap[>> Alle Videos auf einen Blick]
Brexit: Reden Sie mit!
© dpaWas passiert mit der EU, sollten sich die Briten für den Brexit entscheiden? Verlöre Europa einen Anwalt ökonomischer Vernunft oder zöge bloß ein Quälgeist von dannen? Diskutieren Sie mit!
Studiogast
Prof. Dr. Roland Sturm
Roland Sturm ist Ordinarius für Politische Wissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zuvor lehrte er in Heidelberg, Hamburg und Tübingen. Er hielt Gastprofessuren in Seattle, Peking und Barcelona. Roland Sturm forscht und lehrt seit 30 Jahren zu Themen der britischen Politik. Zuletzt publizierte er "Die britische Westminsterdemokratie. Parlament, Regierung und Verfassungswandel" (2015) und "Das politische System Großbritanniens" (2016).
Infografik
LupeUK am kürzeren Hebel
Irland exportiert Güter und Dienstleistungen im Wert von 11% seiner Wirtschaftsleistung (BIP) nach Großbritannien, Holland gut 6%. EU-weit jedoch machen Exporte nach UK nur 3,1% der europäischen Wirtschaftsleistung aus. Umgekehrt exportiert Großbritannien aber 12,6% seines BIP in die EU. Mit anderen Worten: Im Außenhandel ist die Abhängigkeit der Briten von Europa viel größer als umgekehrt.
Quote of the day
"The shared message of the Conservative-led Leave campaign and the populist UK Independence party is anti-immigrant, anti-establishment, anti-intellectual and anti-just about anything you care to think of."
(Philip Stephens, Financial Times)
Britische Presse
Wie ticken die Medien?
Die berüchtigte britische Boulevard-Presse von Sun bis Daily Mail trommelt erwartungsgemäß für den Brexit. Die Qualitäts-Wirtschaftspresse von Financial Times und The Economist steht fest im Remain-Lager. Beide haben zur Brexit-Debatte eigens eine lesenswerte Schwerpunktseite eingerichtet.
Artists for In
© Jon BurgermanKünstler sind nicht die Einzigen, die für einen Verbleib des Vereinigten Königreiches in der EU werben. Vielleicht aber die Originellsten.
Schwerpunkt
Europa
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