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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Sendung ansehen: Stromkonzerne in Not © reuters Lupe
RWE-Kraftwerk bei Grevenbroich: Wie macht man einen Dinosaurier zukunftsfähig?
Stromkonzerne in Not
Auf der Suche nach einem Geschäftsmodell
Deutschlands Stromkonzerne haben schon bessere Zeiten erlebt. Sie stecken tief in den Miesen und haben auf der Ausgabenseite einen großen Posten stehen: den Atomausstieg.
Der Atomausstieg ist in Deutschland seit dem Reaktorunglück von Fukushima beschlossene Sache, bis 2022 sollen alle Kernkraftwerke abgeschaltet sein. Klar ist allerdings nicht, wie die enormen Kosten für den Atomausstieg gestemmt werden sollen. Die Stromkonzerne allein werden dazu wohl nicht in der Lage sein.

Im Bereich der erneuerbaren Energien sind sie bisher kaum vertreten, gleichzeitig sinken ihre Marktanteile in der Stromerzeugung. Auf die Energiewende sind die Unternehmen insgesamt schlecht vorbereitet. Das klassische Geschäft mit Kohle- und Gaskraftwerken bringt kaum noch etwas ein, solange die Großhandelspreise an der Strombörse extrem niedrig bleiben.

Der Ruf nach dem Staat, der helfen soll, den Atomausstieg finanziell zu schultern, wird immer lauter. Doch Kritiker sehen die Konzerne selbst in der Verantwortung, werfen ihnen vor, Umbrüche im Stromgeschäft schlicht verschlafen zu haben.

Interviews mit Wolfgang Irrek

"Schnelligkeit des Ausbaus überrascht"
Video
Erneuerbare Energien drängen das klassische Kraftwerksgeschäft an den Rand. Darin sieht der Energieexperte Wolfgang Irrek die eigentliche Herausforderung für die Energiekonzerne.
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Vorabinterview: Trend verschlafen
Das Atomkraftwerk Grohnde in Niedersachsen. Der Ausstieg aus der Kernenergie wird für die Industrie teuer. Und für den Steuerzahler. © dpa
Steuerzahler, übernehmen Sie! So in etwa lautet das Konzept der Energiekonzerne für Atomausstieg und Energiewende. makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit Energieexperte Wolfgang Irrek.
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Highlights

Investitionen: Die Spur des Geldes
Die Spur des Geldes: Siegeszug der Erneuerbaren nicht zu stoppen © Siemens AG
Investitionen von heute definieren die Realität von morgen. Der erneute Investitionsrekord bei sauberer Energie teilt die Welt der Energieversorger in jene, die Zukunft gestalten, und jene, die untergehen.
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E.on und RWE: Flucht nach vorn
Flucht nach vorn: E.on und RWE starten radikalen Neuanfang © dpa
Deutschlands große Energieversorger E.on und RWE taumeln. Das klassische Kraftwerksgeschäft bringt kaum noch etwas ein. Die Ökostromsparten sind unterentwickelt. Nun sollen es die Töchter richten.
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makroskop Stromkonzerne
© dpa Video
Auf mindestens 47,5 Mrd. Euro werden die Kosten des Atomausstiegs geschätzt. 40 Mrd. Euro zahlen die Konzerne, den Rest der Steuerzahler. Der zahlt auch drauf, falls das Geld nicht reicht.
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Berichte aus der Sendung

Atomausstieg: Juristische Restrisiken
Juristische Restrisiken: Die Klagen der Atomkraftwerksbetreiber © dpa Video
Formfehler und Verletzung des Bestandsschutzes: Der Atomausstieg bietet den Juristen von Vattenfall, RWE, EnBW und Eon reichlich Angriffsfläche.
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Kommunen mit RWE-Aktien: Kalter Entzug
© dpa Video
Das RWE-Aktienpaket von Essen war mal 2 Mrd. Euro wert. Heute sind es 0,2 Mrd. Die Dividende ist gestrichen. Ähnlich geht es Dortmund, Bochum, Mühlheim. Nur in Düsseldorf war man schlauer.
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Naturstrom: David gegen Goliath
© dpa Video
Vor 20 Jahren erfanden ein paar Energie-Nerds die Naturstrom AG. Heute verkauft das Unternehmen Ökostrom an 240.000 Kunden. Geblieben ist der gefährliche Tanz mit Stromriesen und Politik.
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Sendedaten
makro
Stromkonzerne in Not
Freitag, 20. Mai 2016, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Mediathek
© dpa[>> Alle Videos auf einen Blick]
Stromkonzerne: Reden Sie mit!
© dpamakro-Gast Prof. Wolfgang Irrek entlässt die Energieversorger nicht aus der Verantwortung. Es sei ihre Aufgabe, ihre Geschäftsbereiche im Zuge der Energiewende profitabel zu entwickeln. Diskutieren Sie mit!
Studiogast
© HRWProf. Dr. Wolfgang Irrek
Der Wirtschaftswissenschaftler Wolfgang Irrek leitet den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen-Energiesysteme an der Hochschule Ruhr West in Bottrop. Zuvor war er am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie tätig. Wolfgang Irrek forscht seit 1995 zu den Atomrückstellungen der Stromversorger.
Archiv
Saubere Energie für unser Klima
Hitzewellen, Dürre, Wirbelstürme, Eisschmelze - Das globale Klima verändert sich rasant. Der Treibhauseffekt lässt sich jedoch nur mindern, wenn der weltweite Energiehunger mit alternativen Energien gestillt wird.
(makro, 20.11.2015)
Stromerzeugung in Deutschland
© Fraunhofer ISELupeDas Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme bereitet aktuelle und historische Daten zur deutschen Stromerzeugung grafisch auf. Interessant ist zum Beispiel ein Vergleich der installierten Leistung (Nettokapazität) mit der tatsächlichen Stromerzeugung. So addieren sich Windräder, Solaranlagen, Biomasse und Wasserkraft in 2015 zwar zu 53% der installierten Nettokapazität, machten aber nur 35% der tatsächlichen Stromerzeugung aus.
Atomkraft