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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Sendung ansehen: China im Umbruch © reuters Video
[>> Sendung ansehen: China im Umbruch]
China im Umbruch
Schaffen die das?
Wohin bewegt sich Chinas Wirtschaft? Peking ist dabei, sein Geschäftsmodell zu ändern. Statt billiger Werkbank will das Riesenreich in Zukunft auf Hightech und Konsum setzen.
China schwächelt als Lokomotive der Weltwirtschaft. Das könnte auch Deutschland treffen. Für die heimische Eportindustrie ist China zu einem der wichtigsten Absatzmärkte geworden. Für BMW, Daimler und vor allem Volkswagen ist das China-Geschäft heute fast existentiell. Aber auch viele deutsche Mittelständler leben vom Wachstum im Reich der Mitte.

"Made in China" - damit ist die Volksrepublik reich und mächtig geworden. Doch als Werkbank für die ganze Welt Billigprodukte herzustellen - dieses Erfolgsformel funktioniert nicht mehr. In ehemaligen Wachstumszentren schließen Fabriken, weil die Lohnkosten heute im Vergleich zu ärmeren Nachbarn in Asien oder Ländern in Afrika einfach zu hoch sind. Zum anderen brauchen chinesische Unternehmen für ihre Produkte auch Abnehmer. Irgendwann ist der weltweite Bedarf an Billigprodukten schlicht gesättigt. Ähnliches gilt für den Aufbau der heimischen Infrastruktur und den Wohnungsbau.

Ein neues Wirtschaftsmodel muss her - mehr höherwertige Produkte, Dienstleistungen, Konsumgüter für die wachsende chinesische Mittelschicht. Darin liegt Chinas Zukunft. Das hat auch die Führung in Peking erkannt und versucht umzusteuern. In absoluten Zahlen ist China heute die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Es ist der globalen Wirtschaft, auch der Deutschen, zu wünschen, dass dem Reich der Mitte der Übergang in ein neues Wirtschaftszeitalter gelingt.

Interviews

"Chinas goldenes Zeitalter ist vorbei"
Video
Zu Gast bei makro ist Mikko Huotari vom Mercator Institute for China Studies. Er sagt, in China vollziehe sich ein ganz fundamentaler Wandel mit schmerzhaften Auswirkungen für China und den Rest der Welt.
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Vorabinterview: Der Drache wird Vegetarier
Der Drache wird Vegetarier © reuters
In China wird jetzt alles anders: Weg von der Schwerindustrie, hin zur Konsum- und Dienstleistungsgesellschaft. Sagt Peking. Ein Unterfangen mit Hindernissen, meint China-Kenner Mikko Huotari im Vorabinterview mit makro.
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Interview: "Der Ausgang ist offen"
Präsident Xi Jinping gilt als der stärkste chinesische Führer seit Deng Xiaoping. © ap
Gestützt auf seine wirtschaftliche Macht ordnet das Reich der Mitte seinen Hinterhof. makro sprach mit Ostasienkenner Sebastian Biba. Er sagt, China werde fordernder auftreten. Aber auch fördernd.
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Highlights

Währung: China auf Reserve
China hat (noch) die größten Währungsreserven der Welt - überwiegend als US-Dollar. © reuters
Im Zentrum der Turbulenzen um China steht das Ringen der Märkte mit der People's Bank of China um den Wert des chinesischen Yuan. Am Ende könnte die Notenbank gezwungen sein, die weiße Fahne zu schwenken.
Artikel lesen

makroskop China
© reuters Video
Die ganz große Euphorie ist vorbei. Chinas Wachstum stößt an Grenzen. Das spüren auch deutsche Unternehmen. Exporte nach China sanken zuletzt um 4,2 Prozent. Dafür wächst dort der Konsum.
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Berichte aus der Sendung

Schuhindustrie: Mr. Zhang in Africa
© reuters Video
Chinesische Billigproduktion war gestern, denn China ist nicht mehr billig. Billig ist heute woanders. Zum Beispiel in Afrika. Der weltgrößte Damenschuhproduzent verlagert einen Großteil seiner Produktion von China nach Äthiopien.
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Konsum: Shoppen für den Wandel
© dpa Video
Die Werkbank der Welt, Chinas Erfolgsmodell der vergangenen Jahrzehnte, hat ausgedient. Und nun? Pekings Führung formuliert es anders, aber: China soll amerikanisch werden.
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Startups: Chinas Traum vom Silicon Valley
© dpa Video
Weniger Schwerindustrie, mehr Hightech. Weniger staatliche Konglomerate, mehr kreative Startups. Garagen, die die Welt verändern - so lautet Pekings Plan. Er hat einen Geburtsfehler.
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Chinas Autobranche: Sand im Getriebe
© dpa Video
Chinas Wachstumsdelle betrifft uns nicht? Von wegen! Ein deutscher Autozulieferer hat in China eine Zahnradfabrik gebaut. Eine Expedition mit Risiko. Ausgerechnet jetzt brechen dort die Autoabsätze ein.
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Sendedaten
makro
China im Umbruch
Freitag, 1. April 2016, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
China: Reden Sie mit!
© reutersDer Lokomotive der Weltwirtschaft geht die Puste aus. makro-Gast Mikko Huotari sagt, es handele sich um eine Krise mit Ankündigung. Diskutieren Sie mit!
Studiogast
© Mercator Institute for China StudiesMikko Huotari
Mikko Huotari leitet das Programm "Außenwirtschaft und Sicherheitspolitik" am Mercator Institute for China Studies. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen außenpolitische Strategie, Chinesisch-Europäische Beziehungen sowie die regionale Ordnung in Ostasien.
Wirtschaftsleistung
LupeChina, EU, USA
Unter Berücksichtigung der Kaufkraftparität, d.h. der Frage, wieviel man mit der Währung im jeweiligen Land kaufen kann, ist Chinas Wirtschaftsleistung bereits an der europäischen und US-amerikanischen vorbeigezogen. Der chinesische Yuan ist eine harte Währung und die Lebenshaltungskosten in China sind niedrig.

Im absoluten Vergleich gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt (nicht in der Grafik) liegen die USA mit 18 Billionen USD vorn, gefolgt von der EU mit 16,3 Billionen und China mit 11,4 Billionen. Wäre der Euro gegenüber dem Dollar zuletzt nicht so stark gefallen, läge die EU wie zwischen 2003 und 2014 auf Platz 1.
Konsum
LupeChina holt auf
Die Einzelhandelsumsätze in China haben sich seit 2010 etwa verdreifacht. Die chinesische Gesamtwirtschaft hat sich im gleichen Zeitraum "nur" verdoppelt. Dies reflektiert die überproportional wachsende Konsumlust der Chinesen. Nach dem exportgetriebenen Wachstum der vergangenen Jahre wird der Binnenkonsum für China eine immer größere Rolle spielen. Selbst mit den Shoppingbegeisterten US-Amerikanern hat man schon gleichgezogen.
Schwerpunkt
China
Wirtschaftsdokumentationen
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