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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Sendung ansehen: Geldmaschine Fußball © dpa Video
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Geldmaschine Fußball
Fußball ist Faszination und Wirtschaftsfaktor. Die Bundesliga muss sich gegen finanzstarke europäische Ligen behaupten und die FIFA versucht einen neuen Anfang mit einem neuen Präsidenten.
Die FIFA ist der Dachverband des Fußballs. Er organisiert die Fußballweltmeisterschaften. Hier sind Milliarden im Spiel. Etwa 90 Prozent ihrer Einnahmen generiert die FIFA aus dem Verkauf der Fernseh-, Marketing-, Ticketing- und Lizenzrechte für die Fußball-WM.

Mit der Fußballweltmeisterschaft 2006 im eigenen Land erreichte die Begeisterung für den populärsten Sport in Deutschland eine neue Dimension. Adidas, der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt, verzeichnete durch das Sommermärchen deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Und seit dem WM-Sieg 2014 und dem vierten Stern sind die Trikots des Deutschen Nationalteams der Verkaufsschlager. Doch Skandale um DFB und Fifa sowie Sportriese Nike setzen die Firma aus Herzogenaurach unter Druck.

England ist die Wiege des Fußballs und die Englische Premier League die umsatzstärkste Liga der Welt. Ab 2016 profitieren die 20 Klubs der Premier League von einem neuen wirtschaftlich sehr lukrativen TV-Vertrag. Er bringt den Vereinen insgesamt rund neun Milliarden Euro aus nationaler und internationaler Vermarktung für drei Spielzeiten - so viel wie in keiner anderen Liga. Allein an Fernsehrechten bekommen gute Zweitligisten in England dann so viel Geld wie Bayern München.

Highlights

"Sponsoren könnten abspringen"
Video
Zu Gast bei makro ist der Sportökonom Prof. Eike Emrich. Er sagt, wenn die Sportverbände, allen voran die FIFA, ihren Korruptionssumpf nicht trockenlegen, könnte es dem Fußball ergehen wie dem Radsport.
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Vorabinterview: Wieviel FIFA steckt im DFB?
Auch in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bunds gibt es Aufklärungsbedarf. © dpa
Der DFB verdient viel Geld. Doch wie verwendet er die Mittel? Im Vorabinterview spricht makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Sportökonom Prof. Eike Emrich über Glaubwürdigkeit und Lehren aus dem FIFA-Sumpf.
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Best of Blatter
Ex-FIFA-Boss Sepp Blatter sieht sich zu Unrecht angegriffen. © ap
Wenn Starrsinn auf Größenwahn trifft, gepaart mit Sendungsbewusstsein, entsteht Kunst. Sepp Blatter hat es bewiesen. Dies wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.
zur Zitatesammlung

Aus der Sendung

makroskop Fußball
Obwohl gefühlt eine riesen Geldmaschine bringt der Fußball es in Deutshland nur auf das Gewicht der Modebranche. © dpa
Wo der Ball rollt, rollt auch der Euro. International spielen allerdings nur drei deutsche Vereine in der ganz großen Geld-Liga: Bayern, Dortmund und Schalke. Wichtig dabei: die Fans. Noch wichtiger: die Sponsoren.
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Bundesliga: Unter Großkapitalisten
Der internationale Wettbewerb zwingt die deutschen Vereine dazu, sich immer stärker der Kommerzialisierung zu öffnen. Bei den Bayern ist dies längst Wirklichkeit. © imago_sportfotodienst
In der Fußball-Bundesliga regieren das Vereinsrecht und die Mitglieder. Anders als in England müssen US-Investoren, Öl-Scheichs oder russische Oligarchen draußen bleiben.
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Chinas Staatsfußball: Geld kauft Tore
© reuters Lupe
Die Liebe der Chinesen zum Fußball ist groß. Nur der Fußball hat diese Liebe bislang nicht erwidert. Das ändert sich: China kauft Stars, Geld spielt keine Rolle. Und Europas Clubs wittern den ganz großen Reibach.

Adidas: Drei Streifen, vier Sterne
© dpa Video
Adidas-Boss Herbert Hainer bringt es auf den Punkt: "Fußball ist Adidas, Adidas ist Fußball." Seit 1954 ist man Hauptsponsor des DFB. Jetzt könnte Konkurrent Nike allerdings dazwischengrätschen.
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Sendedaten
makro
Geldmaschine Fußball
Freitag, 26. Februar 2016, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Fußball: Reden Sie mit!
© dpaFIFA, Korruption, Sponsoren, Scheichs - ist der Fußball noch zu retten? Diskutieren Sie mit!
Studiogast
Prof. Dr. Eike Emrich
Emrich leitet seit 2005 den Arbeitsbereich Sportökonomie und Sportsoziologie des Sportwissenschaftlichen Instituts an der Universität des Saarlandes. Zuvor hatte er einen Lehrstuhl für Sportentwicklung an der Universität Frankfurt am Main. Von 1988 bis 2000 übte er hauptamtliche Führungstätigkeiten in Sportorganisationen aus.
Sendungstip
Die Fußball-Mafia
Bestechung, Untreue, Stimmenkauf, Betrug und ein Netzwerk aus korrupten Funktionären: Die FIFA steht nach der Ära Blatter vor einem Scherbenhaufen. Nur tiefgreifende Reformen können das Image des Fußballverbands retten.
(Freitag, 26. Februar, 20.15 Uhr)
Archiv
Korruption im Sport
Fußballweltmeisterschaften in der Wüste, olympische Winterspiele in einem Badeort - manche Vergabeentscheidung scheint nicht nur sportlichen Erwägungen zu folgen. Um es vorsichtig auszudrücken.
(makro, 31.01.2014)
Schwerpunkt
Sport
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