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Vorschau
Sendung am 27. Oktober
Umbau der Alpen
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
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Rückblick
Sendung vom 13. Oktober
Sucht nach Soja
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
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Spanien kann wieder ein Leistungsbilanzüberschuss vorweisen, während Griechenland nur durch Hilfspakete ein Leistungsbilanzdefizit vermeidet. Video
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Die Leistungsbilanz
Griechenland vs. Spanien
Wer wissen will, ob eine Volkswirtschaft Überschüsse generiert und so ihr Vermögen mehrt, oder ob sie Defizite generiert, also von ihrer Substanz lebt, schaut auf das, was Ökonomen die Leistungsbilanz nennen.
Sowohl in Griechenland (rot) als auch in Spanien (weiß) und anderen südeuropäischen Ländern war die Leistungsbilanz jahrelang negativ. Das heißt, vereinfacht ausgedrückt, dass weniger Geld reinkommt als rausgeht. Mit der Einführung des Euro 1999 hat sich diese Unwucht immer weiter verstärkt: Die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Einnahmeseite sinkt.

Das macht ein Land abhängig von externem Kapital (Verschuldung im Ausland, Auslandsinvestitionen). Bleibt das weg, geht ziemlich schnell das Licht aus. Spanien hat dank Strukturreformen und einem schwächeren Euro die Kurve gekriegt. Das Land erzielt wieder Überschüsse. Vor allem weil spanische Produkte auf dem Weltmarkt wieder wettbewerbsfähig(er) sind und weil ausländisches Kapital nach Spanien strömt und dort investiert wird.

In Griechenland sieht es anders aus. Zwar ist die griechische Leistungsbilanz ausgeglichen, aber nur, weil der europäische Steuerzahler mit Rettungspaketen die strukturelle Lücke füllt. Das aktuelle Programm läuft von August 2015 bis August 2018. Es hat ein Volumen von 86 Mrd. Euro, was knapp 30 Mrd. Euro pro Jahr entspricht. Damit wäre auch die Richtgröße des jährlich erforderlichen Finanztransfers abgesteckt, den Griechenland zukünftig benötigt, sollte es durch interne Reformen nicht wieder wettbewerbsfähig werden und so ausländisches Kapital anlocken.

Sendedaten
makro
Griechenland vor dem Kollaps?
Freitag, 13. Mai 2016, 21.00 Uhr
Alles zur Griechenland-Sendung
Griechenland vor dem Kollaps?
Rentenreform, Privatisierungen, Steuererhöhungen. Die griechische Regierung muss weiter die Auflagen für neue Hilfsgelder umsetzen. Proteste dagegen legten jüngst das Land lahm.
Schwerpunkt
Die Akte Griechenland
Seit 2010 beschäftigt sich makro immer wieder mit den Hellenen und ihrer nicht enden wollenden Schuldenkrise.