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Vorschau
Sendung am 8. Dezember
Kollege Roboter
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst die Feldarbeit der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
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Rückblick
Sendung vom 1. Dezember
Der Nordkorea-Konflikt
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
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Der internationale Wettbewerb zwingt die deutschen Vereine dazu, sich immer stärker der Kommerzialisierung zu öffnen. Bei den Bayern ist dies längst Wirklichkeit. © imago_sportfotodienst Lupe
Der internationale Wettbewerb zwingt die deutschen Vereine dazu, sich immer stärker der Kommerzialisierung zu öffnen. Bei den Bayern ist dies längst Wirklichkeit.
Unter Großkapitalisten
Bundesliga will international attraktiv bleiben
In der Fußball-Bundesliga regieren das Vereinsrecht und die Mitglieder. Anders als in England müssen US-Investoren, Öl-Scheichs oder russische Oligarchen draußen bleiben.
Für die 18 Bundesliga-Vereine herrschen weitgehend gleiche Wettbewerbsbedingungen. Das ist nicht überall in Europa der Fall. In England, Spanien oder Frankreich etwa kaufen große Investoren Klubs und investieren dreistellige Millionensummen. Mit Ausnahme der beiden Werksvereine Wolfsburg und Leverkusen darf in Deutschland kein Investor eine Stimmenmehrheit haben.

Solides Fundament
Wirtschaftlich steht die Fußball-Bundesliga auf einem soliden Fundament. Sie wuchs in den vergangenen Jahren vor allem in den europäischen Top-Ligen am stärksten und liegt in der Umsatzrangliste hinter der englischen Liga auf Rang zwei. Doch dieser Abstand ist enorm. Von 2016 bis 2019 erhält die Premier League pro Saison geschätzte zwei Milliarden Euro für ihre TV-Rechte.

So sind Bayern Münchens TV-Einnahmen nur halb so hoch wie die des Tabellenletzten der Premiere League. Anders als auf der Insel werden in der Bundesliga die meisten Fernsehgelder gleichmäßig von der Deutschen Fußball Liga (DFL), der Vertretung der Profivereine der ersten und zweiten Bundesliga, verteilt. Im Vergleich zum Konzern Premiere League wirkt die Bundesliga wie ein mittelständischer Familienbetrieb.

Ausländische Märkte gewinnen an Bedeutung
Durch die immens hohen TV-Einnahmen können sich englische Vereine fast jeden Spieler leisten. So feierte beispielsweise im Sommer Bayern-Idol Bastian Schweinsteiger nicht nur die Meisterschaft, sondern auch seinen Abschied Richtung England. Bisher kompensierten die Deutschen ihren finanziellen Nachteil durch gute Nachwuchsarbeit und kluge Transfers.

Noch kann sich der deutsche Meister Bayern München internationale Top-Spieler leisten. Verträge konnten mit Alsonso bis 2017 und mit Boateng, Martinez und Müller sogar bis 2021 verlängert werden. Auch Thomas Müller, Torgarant nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der Champions League, bleibt seinem Verein treu, dabei war er ein absoluter Wunschkandidat der superreichen Clubs der englischen Premiere League.

Sendedaten
makro
Geldmaschine Fußball
Freitag, 26. Februar 2016, 21.00 Uhr
Wiederholung Sonntag 6.15 Uhr
Alles zur Fußball-Sendung
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Fußball ist Faszination und Wirtschaftsfaktor. Die Bundesliga muss sich gegen finanzstarke europäische Ligen behaupten und die FIFA versucht einen neuen Anfang mit einem neuen Präsidenten.
Schwerpunkt
Sport