"Die Mutter ist der Gutmensch, arbeitet im Hospiz, hilft den Sterbenden", sagt Regisseur Matthias Glasner. "Sie drückt ein Auge zu, als ihr Mann sie betrügt, und heißt auch noch Maria. Diesem Menschen passiert dieser Unfall und dann sagt sie die tollen Sätze: 'Ich bin nicht dieser Mensch. Wenn ich das jetzt zugebe, dann werde ich immer der Mensch sein, der das getan hat. Ich bin nicht dieser Mensch.' Wie kann man so etwas sagen? Sie hat es ja getan. Aber sie versucht, es zu verdrängen, wie sie ihr ganzes Leben verdrängt."