Es sind Aussagen wie die von Suon, die in Kambodscha ein Vakuum füllen. Zur Aufarbeitung der Geschichte müssen Details des Genozids verstanden werden: Einzelheiten, die heute nur noch die Täter bezeugen können. Der Täter Suon erklärt im Film, wie er Menschen getötet hat: "Du hältst sie so, damit sie nicht schreien können. Manchmal musste ich es auch anders machen, weil meine Hand davon weh tat, so viele Kehlen durchzuschneiden. Ich habe dann zur Abwechslung in den Nacken gestochen." Werner Gephart sagt: "Die juristische Auseinandersetzung ist eine Ebene mit ihrer eigenen Logik. Die Transformation der Erfahrung in Theater, Musik, Romanhafte Erzählungen ins Narrative, wie es im Dokumentarfilm geschieht. Es ist eine Geschichte, die erstmal erzählt wird, mit einem Höhepunkt, und die auch ihre eigene Logik aufweist, die aber nicht unbedingt die Logik des Gerichts ist."