Montag bis Freitag 19.20 Uhr
Archiv & Vorschau
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Moderation
Video-Porträt
Cécile Schortmann
Bei Cécile Schortmann lässt gute Kunst alle Sinne vibrieren. Aber auch tolle Musik berührt unsere Moderato-
rin. Und wenn ihr der Beruf zu stressig wird, entspannt sie sich bei Yoga.
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© dapd Lupe
Das Max Ernst Museum Brühl zeigt auch Niki de Saint Phalles "Nanas".
Wer war Niki?
De-Saint-Phalle-Ausstellung in Brühl
Ihre "Nanas" sind weltberühmt. Doch das Werk der Niki de Saint-Phalle ist weit vielschichtiger als diese fröhlichen, überdimensionalen Skulpturen. Auslöser für ihren künstlerischen Durchbruch war ausgerechnet ein Nervenzusammenbruch.
Weil sie mit elf Jahren vom Vater vergewaltigt worden war, ging die Tochter einer französischen Adelsfamilie als junge Frau in Therapie. Im Anschluss lebte sie ihre Aggressionen und Abgründe künstlerisch aus und schoss scharf: mit einer Flinte auf Farbbeutel. Durch diese "Schießbilder" erfand Niki de Saint-Phalle in den 1960er Jahren eine sehr feministische Art des Action Painting. Eine Rache an ihrem Vater, ihren Liebhabern, an den Männern im Allgemeinen? Ein Zeichen des Hasses? Die Tochter der prominenten Künstlerin sagt: Nein, ihre Mutter habe die Männer geliebt. Wer also war Niki de Saint-Phalle wirklich? Eine Retrospektive im Max-Ernst-Museum in Brühl erinnert jetzt an die 2002 gestorbene Künstlerin und zeigt auch wenig bekannte Collagen, Bilder, Skulpturen.
Der Beitrag in der ARD-Mediathek

Sendedaten
Kulturzeit: montags bis freitags,
um 19.20 Uhr
Ausstellung
© Niki de Saint-PhalleLupe"Niki de Saint Phalle: Spiel mit mir"
Max Ernst Museum Brühl
bis 03.06.2012