"Endstation der Sehnsüchte" ist ein einfühlsames Porträt dreier Paare, die im Alter noch einmal einen ungewöhnlichen Neuanfang wagen. Der Film lebt ganz von seinen Protagonisten, von vielsagenden Bildern und einer aus der Situation heraus entstehenden Komik. Zum Beispiel, wenn Willi Engelfried mit seinem Hund durch den koreanischen Stadtteil spazieren geht, und darauf hinweist,dass dieser Briefkasten schon seit fünf Jahren schief hänge, um dann trocken festzustellen, aber sonst sei alles in Ordnung. Doch ist wirklich alles in Ordnung? Haben die drei Koreanerinnen ihre Heimat wiedergefunden und ihre deutschen Ehemänner den ewigen Urlaub, wie Willi Engelfried es einmal sagte? Der Film weckt leise Zweifel daran und macht Lust, mehr über dieses ungewöhnliche Projekt in Südkorea und die Menschen, die dort leben, zu erfahren.