Alles begann mit Graffiti-Namenszügen, sogenannten Tags, auf S-Bahn-Zügen seiner Heimatstadt Athen: Später absolvierte The Krah sein Kunststudium in London, dem Mekka der Street Art. Das hinterließ genauso Spuren wie Reisen quer durch Europa, nach Bangkok und Tokio. Im Mittelpunkt von The Krahs Arbeiten stehen Studien von Charakteren: Grimassen schneidende, mit Technikapparaturen verkabelte, automatenähnliche Quadratköpfe grüßen von den Wänden, ebenso wie grazile Frauen- und Tiergesichter. Gesprüht, gezeichnet, fotografiert, ausgeschnitten oder geklebt, im Rahmen, auf Leinwand oder direkt auf den Beton aufgetragen - die Ausstellung in Berlin verrät die Vielseitigkeit des griechischen Künstlers, der längst nicht mehr nur auf den Straßen der britischen Hauptstadt unterwegs ist.