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Peter Schneeberger moderiert in der Woche vom 9. bis zum 13. April 2018.
"Kulturzeit" am 13.04.2018
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags live ab 19.20 Uhr.
Sendedaten
Kulturzeit: montags bis freitags, live um 19.20 Uhr
Dercon tritt zurück
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Chris Dercon gibt auf. Nur wenige Monate nach dem Start seiner ersten Spielzeit an der Berliner Volksbühne im Sommer 2017 räumt der umstrittene Intendant schon wieder den Chefsessel. Dem Belgier war seit seiner Berufung massive Kritik aus der Kulturszene entgegengeschlagen.
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Das Leiden der Zivilbevölkerung in Syrien
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Nachdem US-Präsident Donald Trump dem Assad-Regime am 11. April 2018 via Twitter mit einem Militärschlag gedroht hat, stellt sich Syrien auf einen eventuellen Luftangriff ein. Aus regierungsnahen Kreisen hieß es, zahlreiche staatliche und militärische Einrichtungen in der Hauptstadt Damaskus seien in Alarmbereitschaft versetzt worden. In vielen Behörden sei die Zahl der anwesenden Mitarbeiter verringert worden. Ein dpa-Reporter meldete, in den Tagen nach der Drohung habe der Verkehr auf den Straßen der Hauptstadt deutlich abgenommen. Was der seit 2011 andauernde Bürgerkrieg für die Zivilbevölkerung des Landes bedeutet, darüber sprechen wir mit Michael Wilk, Arzt, Autor und Aktivist aus Wiesbaden.
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Kulturzeit-Gespräch mit ...
Michael Wilk, Arzt und Autor
(13.04.2018)

Echo-Reaktionen
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Die Antisemitismusvorwürfe gegen die Rapper Kollegah und Farid Bang überlagerten schon im Vorfeld die Echo-Verleihung. Campino, Sänger der Toten Hosen las den beiden Musikern am Abend vor versammelter Branche in Berlin die Leviten. Großer Applaus. Am Ende gewannen die beiden einen Preis in der Kategorie Hip-Hop Urban National.
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Kulturzeit-Beitrag
© dpa Video Antisemitismus im Rap
(12.04.2018)

Streit um Bibelturm in Mainz
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Es könnte eine Provinzposse sein, ginge es nicht um ein Genie von Weltformat: Johannes Gutenberg, den Erfinder der Buchdruckkunst. In seiner Heimatstadt Mainz ist ein Streit um das nach ihm benannte Museum entbrannt. Es ist alt, überholt, entspricht nicht mehr dem Standard eines modernen Museums und soll deshalb saniert werden. Das Problem: Es fehlt das Geld für Kultureinrichtungen in der Region. Die Stadt Mainz entschied sich für die kleine Lösung: Ein Bibelturm für die Gutenberg-Bibel soll entstehen. Viele Bürger sind mit den Plänen unzufrieden und machen gegen das Bauprojekt mobil. Am 15. April wird im Rahmen eines Bürgerentscheids abgestimmt.
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Was von der Revolution übrig blieb
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Was ist vom Kommunismus geblieben - 200 Jahre nach dem Geburtstag von Karl Marx und 100 Jahre nach dem Beginn der Oktoberrevolution? Der Zar, das war Gott. Die Revolution setzte ihn ab und an seiner Stelle eine Trinität ein: Lenin, Stalin, Trotzki - und statt der Erlösung im Himmel bekamen die Menschen den Fünfjahresplan auf Erden. Was ist von der Idee des Kommunismus geblieben? Fake News sind keine Erfindung unserer Zeit: Wer die Geschichte erzählt, hat die Deutungshoheit. Am Anfang waren noch alle drei auf Fotos zu sehen: Lenin, Trotzki und Stalin. Nach und nach verschwanden die ersten beiden, wurden wegretouchiert. Eine Dokumentation ...
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Sendedaten
"Was von der Revolution übrig blieb - Die Oktoberrevolution und die Folgen"
Samstag, 14.04.2018
um 19.30 Uhr in 3sat

Die Kulturzeit-Krimitipps

<b>Gordon Tyrie</b><br />"Todesströmung" © Droemer TB
Gordon Tyrie
"Todesströmung"
<b>Roland Spranger</b><br />"Tiefenscharf" © Polar Verlag
Roland Spranger
"Tiefenscharf"
Krimibuchtipps
Unter Strom
Die Kulturzeit-Krimibuchtipps im April 2018