© colourbox.de
Kann man Utopien leben? Und wenn ja, wie?
Kann man Utopien leben? Und wenn ja, wie?
Gelebte Utopien
Auf den Spuren einer besseren Welt
Kann man Utopien leben? Und wenn ja, wie? Wir spüren diesen Fragen in einer dreiteiligen Reihe nach und stellen Künstler vor, die das eigene Leben als utopischen Entwurf sehen. Kann man diese Lebensentwürfe auf eine ganze Gesellschaft übertragen? Was bedeutet es, wenn Utopien lebendig werden? Was bleibt von den großen Träumen, wenn man sie zu leben versucht? Und was kann die Kunst dazu beitragen?
Teil 1: Manuel Möglich: Alles auf Anfang
© ZDF, Cornelius Janzen
VideoVideo
In seinem Buch "Alles auf Anfang. Auf den Spuren gelebter Träume" folgt Manuel Möglich Menschen, die ihrem Traum von einem ganz anderen, besseren Leben folgen. Er folgt Visionären und Fantasten, Finanziers und Hippies, Revolutionären und Aussteigern - und er versucht zu ergründen, was diese Menschen dazu bringt, alles zu wagen. Unser Autor Cornelius Janzen wird Manuel Möglich zu einem Projekt nach Portugal begleiten. "Tamera" ist eine 1995 gegründete Arbeits- und Lebensgemeinschaft von rund 200 Menschen. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung und Erprobung eines Modells für ein friedliches Zusammenleben zwischen Mensch, Tier und Natur mittels regionaler Energie- und Lebensmittelautarkie und freier Liebe. Gesponsert werden sie durch eine Stiftung.
Video ...

Teil 2: Artúr van Balen: "Tools For Action"
© ZDF
VideoVideo
Der niederländisch-ungarische Aktionskünstler Artúr van Balen will mit seinen Kunstaktionen "Tools For Action" die Welt verändern: Er baut riesige aufblasbare Plastiken, die in der Luft schweben. Am 1. Mai 2018 will er mit einer spektakulären Aktion eine riesige Skulptur über dem Kottbusser Tor schweben lassen. 2010 ließ er einen zwölf Meter langen silbernen Hammer in die Luft steigen - getragen von Klimaprotestlern während der Klimakonferenz im mexikanischen Cancún. Nach der Aktion gründete er 2012 seine eigene Künstlergruppe "tools for action". Artúr van Balen arbeitet unermüdlich an seiner großen Vision. Kann Kunst die Welt verändern? Wir stellen den Künstler und das Projekt vor.
Video ...

Teil 3: Evelyn Hribersek: "Eurydike"
© Evelyn Hribersek, Adrian Schaetz 2018
VideoVideo
In Evelyn Hriberseks "Eurydike" verschmelzen Virtual und Augmented Reality, Installation und irgendwie auch Gruselkabinett zu einem Gesamtkunstwerk: Auf den Spuren der mythischen Eurydike wandelt der Zuschauer durch einen teilweise virtuellen, teilweise realen Hades, erkundet eine fremdartige Welt und löst Rätsel. Evelyn Hriber¨ek will bewusst die Grenzen zwischen Computerspiel und Kunstinstallation überwinden. Ist das die Zukunft der Kunst im digitalen Zeitalter, ein interaktives Gesamtpaket für alle Sinne? Und da die größte Leistung digitaler Technik die verlustlose Kopie ist - was ist dann der Unterschied zwischen Original und Kopie?
Video ...

Sendedaten
Kulturzeit: montags bis freitags, live um 19.20 Uhr
Themenwoche
Visionäre und Utopien
08. bis 14.04.2018