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Seit Bekanntwerden des Skandals Mitte März 2018 ist die Facebook-Aktie mehr als 16 Prozent eingebrochen.
Seit Bekanntwerden des Skandals Mitte März 2018 ist die Facebook-Aktie mehr als 16 Prozent eingebrochen.
Facebook und der Datenskandal
Eine Kulturzeit-Themenübersicht
Der Facebook-Datenskandal zieht immer weitere Kreise: Die Daten von bis zu 87 Millionen Menschen könnten auf unrechtmäßige Weise an die Analyse-Firma Cambridge Analytica gelangt sein, teilte das Online-Netzwerk am 5. April 2018 mit. Bislang war Facebook von rund 50 Millionen Betroffenen ausgegangen.
Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg zeigte sich in einer rund einstündigen Telefonkonferenz mit Journalisten weiterhin selbstkritisch. Facebook habe nicht genug unternommen, um seine Nutzer zu schützen, bekräftigte er. "Das war unser Fehler, das war mein Fehler." Zuvor hatte Facebook weitere Einschränkungen für den Zugang von App-Entwicklern zu Nutzerdaten angekündigt. Dazu gehören etwa der Zugang zu Terminen und Informationen über Anrufe auf Smartphones. Für die Mitglieder wird es zudem einfacher, Facebook-Apps zu entfernen.

Beiträge und Gespräche ...

<b>BEITRAG:</b><br />Cambridge Analytica (04.04.2018) © dpa
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Cambridge Analytica (04.04.2018)
<b>GESPRÄCH mit ...</b><br />Lars Jaeger, Philosoph (04.04.2018) © ZDF
GESPRÄCH mit ...
Lars Jaeger, Philosoph (04.04.2018)

<b>GESPRÄCH mit ...</b><br />Valentina Hirsch, 3sat-Social-Media-Expertin (29.03.2018) © privat_n
GESPRÄCH mit ...
Valentina Hirsch, 3sat-Social-Media-Expertin (29.03.2018)
<b>GESPRÄCH mit ...</b><br />Timo Daum, IT-Entwickler (23.03.2018) © ZDF
GESPRÄCH mit ...
Timo Daum, IT-Entwickler (23.03.2018)
<b>STATEMENT von ...</b><br />Vera Jourova, EU-Kommissarin (21.03.2018) © Jourova
STATEMENT von ...
Vera Jourova, EU-Kommissarin (21.03.2018)

 

Zuckerberg wird am 11. April im US-Kongress aussagen. Er räumte am 5. April auch ein, es sei falsch gewesen, unmittelbar nach der US-Präsidentenwahl im November 2016 den möglichen Einfluss gefälschter Nachrichten bei Facebook auf den Wahlausgang herunterzuspielen. Er hatte damals erklärt, die Vorstellung sei "verrückt". Jetzt bezeichnete er seine damalige Äußerung als leichtfertig. Zuckerberg betonte zugleich, er glaube auch nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen und Monate, dass er die richtige Person für die Facebook-Spitze sei. Es gehe darum, aus den Fehlern zu lernen, die unweigerlich passierten.

Sendedaten
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Hintergrund
Facebook hatte einräumen müssen, dass Entwickler einer Umfrage-App massenhaft Informationen von Nutzern an die Analysefirma Cambridge Analytica weitergereicht hatte, die unter anderem für das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump gearbeitet hatte.

Dabei geht es nicht nur um die Daten der Umfrage-Teilnehmer selbst, sondern auch um die ihrer Facebook-Freunde. Das erklärt die hohe Zahl der betroffenen Nutzer von bis zu 87 Millionen Menschen.

Der Daten-Missbrauch soll den aktualisierten Angaben zufolge vor allem Nutzer in den USA betreffen: Dort sieht Facebook potenziell 70,6 Millionen Betroffene. Auf Platz zwei folgen mit weitem Abstand die Philippinen mit nahezu 1,2 Millionen. In Großbritannien könnten es fast 1,1 Millionen sein.

Nach Facebook-Angaben haben sich lediglich 65 Nutzer aus Deutschland beteiligt. Durch einen Schneeballeffekt könnten bis zu 309.815 Facebook-Mitglieder aus Deutschland betroffen sein

Ausgangspunkte sind dabei aber nicht nur die wenigen deutschen Teilnehmer der Umfrage, sondern auch Facebook-Freunde in den USA und anderen Ländern, die wiederum bei der Umfrage mitgemacht hatten.Der Daten-Missbrauch soll den aktualisierten Angaben zufolge vor allem Nutzer in den USA betreffen: Dort sieht Facebook potenziell 70,6 Millionen Betroffene. Auf Platz zwei folgen mit weitem Abstand die Philippinen mit nahezu 1,2 Millionen. In Großbritannien könnten es fast 1,1 Millionen sein.

Cambridge Analytica betonte, man habe die Facebook-Datensätze nicht im US-Wahlkampf eingesetzt. Die Firma half der Trump-Kampagne unter anderem, gezielt Werbung bei Facebook zu platzieren, die seine Anhänger mobilisieren und die Befürworter der Gegenkandidatin Hillary Clinton entmutigen sollte.

(Quelle: dpa)
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