© ZDF, Jana Kay
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Nina Mavis Brunner moderiert in der Woche vom 19. bis zum 23. März 2018.
"Kulturzeit" am 20.03.2018
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags live ab 19.20 Uhr.
Sendedaten
Kulturzeit: montags bis freitags, live um 19.20 Uhr
Durch Cottbus geht ein Riss
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Seit Monaten geht ein Riss durch Cottbus in Süd-Brandenburg. Während das rechtspopulistische Sammelbecken "Zukunft Heimat" in Cottbus gegen die Asylpolitik der Bundesregierung mobilisiert wollen Kulturschaffende, dass Cottbus kosmopolitisch und weltoffen bleibt. Während die einen die "Elite" und das "Establishment" verachten, versuchen diese sich trotzdem Gehör zu verschaffen, um den Rechten nicht die Stadt zu überlassen. Wir haben am Wochenende die Demonstration in Cottbus begleitet und mit Kulturschaffenden gesprochen, um die Gefühlslage in Cottbus zu ergründen. Eine Reportage.
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Sicherheit vs. Freiheit
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Die Angst vor den negativen Effekten der Globalisierung, vor der aktuellen weltpolitischen Lage und ihren unberechenbaren Folgen, vor dem Klimawandel, der Digitalisierung prägt unsere Zeit. Es ist die Angst vor dem Kontrollverlust. Mit all diesen Unsicherheiten lässt sich hervorragend spielen. Wer es mit der Angst zu tun bekommt, ist manipulierbar, sucht Schutz, sucht Sicherheit und ist bereit, dafür mit einer Währung zu bezahlen, die mehr wert ist als Edelmetalle und Bitcoins: mit Freiheit. Über die menschliche Bereitschaft für ein Gefühl der Sicherheit auch die persönliche Freiheit zu opfern, sprechen wir mit dem ehemaligen deutschen Innenminister Gerhart Baum (FDP).
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Kulturzeit-Gespräch mit ...
© dapd Video Gerhart Baum, ehemaliger Bundesinnenminister (FDP)
(20.03.2018)

Schweizer Multitalent Jürg Laederach gestorben
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Jürg Laederach war Mathematiker, Sprachexperte, Autor, Jazzkenner und -musiker. Bei Suhrkamp glänzte er nicht nur mit Büchern und Übersetzungen. Am 19. März ist der Schweizer nach Angaben des Suhrkamp-Verlags im Alter von 72 Jahren in Basel gestorben. Laederach, der einst als Werbetexter und Lehrer arbeitete, debütierte 1974 mit dem Band "Einfall in der Dämmerung", in dem er bereits verschiedene Formen des Erzählens ausprobierte. Zu seinem bekanntesten Werken gehört der Band mit Erzählungen "69 Arten den Blues zu spielen" von 1984. Er forderte die Kritik immer wieder heraus. In seinen Büchern verdichtete er aberwitzige Begebenheiten bis ins Groteske. "Laederach war ein eigener Kontinent", sagte sein Lektor bei Suhrkamp seit 1976, Hans-Ulrich Müller-Schwefe. Er sei ein großer Übersetzer sowohl aus dem Französischen als auch aus dem Englischen gewesen. So habe er virtuos "Alphabetical Africa" von Walter Abish ins Deutsche übertragen. Das Buch macht in den Kapiteln Vorgaben, mit welchen wenigen Anfangsbuchstaben die Wörter anfangen dürfen.
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Die Neinstimme aus Altaussee
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Viele Österreicher haben im März 1938 gejubelt und im April mit "Ja zu Hitler" abgestimmt. Aber es gab auch Widerstand. In Altaussee wagte es eine einzige Frau, ihre Zustimmung zu verweigern. Dieser "Neinstimme von Altaussee" hat Wolfgang Martin Roth ein Buch gewidmet. Wer war diese Maria Haim? Woher hatte sie den Mut? Und warum gibt es nichts, was an sie erinnert?
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Buch
"Die Neinstimme von Altaussee"
von Wolfgang Martin Roth
Sonderzahl 2017
ISBN-13: 978-3854494690

Moderne Kunst für Dresden
© dpa
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) bekommen die international bedeutende Privatsammlung von Erika und Rolf Hoffmann geschenkt. Sie vereint rund 1200 Werke von 1910 bis zur Gegenwart aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Zeichnung, Skulptur, Installation sowie Film- und Videokunst. Die Arbeiten stammen unter anderen von Jean-Michel Basquiat, Andy Warhol, Sigmar Polke, Frank Stella und William Kentridge. Nach den Worten von SKD-Generaldirektorin Marion Ackermann ist die Kollektion eine "Ausnahmeerscheinung unter den großen privaten Kunstsammlungen der Welt".

Der "artour"-Beitrag in der MDR-Mediathek ...

Night Fever
© Rod Lewis
Unter dem Titel "Night Fever. Design und Clubkultur 1960 - heute" zeigt das Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein die erste Schau zur Design- und Kulturgeschichte des Nachtclubs. Der Nachtclub als Raum für Experimente. Nein, keine neuen Cocktails, sondern Experimente mit Innenarchitektur, neuen Medien, Mode und alternativen Lebensstilen. Nachtclub, Disco, Dancefloor, Rave - die Ausstellung untersucht die Verbindung von Nachtleben und Kunst.

Der "Kunscht"-Beitrag in der ARD-Mediathek ...
Ausstellung
"Night Fever. Design und Clubkultur 1960 - heute"
Vitra-Design-Museum, Weil am Rhein
bis 09.09.2018

Die Kulturzeit-Tipps

<b>BUCH:</b><br />"Lifestyle", Hatje Cantz Verlag © Hatje_Cantz_Verlag
BUCH:
"Lifestyle", Hatje Cantz Verlag
<b>MUSIK:</b><br />Youn Sun Nah, auf Tour © Sung Yull Nah
MUSIK:
Youn Sun Nah, auf Tour
<b>AUSSTELLUNG:</b><br />"Exil. Erfahrung und Zeugnis", Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt/Main © ZDF
AUSSTELLUNG:
"Exil. Erfahrung und Zeugnis", Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt/Main