© ZDF, Jana Kay
Vivan Perkovic moderiert in der Woche vom 5. bis zum 9. März 2018.
Vivan Perkovic moderiert in der Woche vom 5. bis zum 9. März 2018.
"Kulturzeit" am 07.03.2018
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags live ab 19.20 Uhr.
Sendedaten
Kulturzeit: montags bis freitags, live um 19.20 Uhr
Rumänien: Literatur und Wandel
© dpa
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Die Geschichte Rumäniens nach Nicolae Ceaușescu ist keine Geschichte einer reibungslosen Entwicklung hin zu Demokratie und Fortschritt. Skandale, Korruption prägen das Klima, autoritäre politische Tendenzen sind nicht überwunden. Anlässlich des Gastlandauftritts von Rumänien auf der Leipziger Buchmesse Mitte März 2018 ist unsere Kollegin Anna Riek durch das Land gereist, um mit diesen Schriftstellern über ihre Bücher zu sprechen und darüber, inwieweit Gegenwart und mögliche Zukunft des Landes sie beim Schreiben und bei der Themenwahl umtreiben.
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Schwerpunkt
BUCHMESSE LEIPZIG
15.-18.03.2018

Joshua Cohens "Buch der Zahlen"
© colourbox.de
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Die Zukunft war uns immer voraus und wird es immer bleiben, heißt es in Joshua Cohens Roman "Buch der Zahlen". Sie dehnt sich auch hinter und zu unseren Seiten aus. Das Buch beschreibt eine Gärung, die im Kalifornien der frühen 1970er Jahre beginnt und bis heute kein Ende gefunden hat: den Weg ins digitale Zeitalter. Die Handelnden: Tüftler, Ingenieure, Besessene, Kapitalgeber. Soviel Aufbruch war selten, könnte man sagen - und selten sah etwas so alt aus wie die Ideen von gestern.
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Kulturzeit-Gespräch mit ...
Andreas Isenschmid, Literaturkritiker
(07.03.2018)

über das Buch:
"Buch der Zahlen"
von Joshua Cohen
Übersetzung: Robin Detje
Schöffling 2018
ISBN-13: 978-3895616273

Sookee zu #120db
© eylul_aslan
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Mit der Kampagne #120db will eine Initiative die Missbrauchsdebatte #MeToo für ihre Zwecke nutzen - hetzt aber in einem Youtube-Video vor allem gegen Zuwanderer und beklagt "importierte Gewalt". Der Hashtag #120db steht dabei für die Lautstärke eines handelsüblichen Taschenalarms. Dieser und Pfefferspray befänden sich mittlerweile in jeder Frauenhandtasche, behaupten die Initiatoren. Unter dem Hashtag fordern sie Frauen auf, Erfahrungen mit Überfremdung, Belästigung und Gewalt zu berichten. Sie sagen, sie seien "der wahre Aufschrei gegen die wahre Bedrohung von Frauen in Europa". Hinter der Kampagne steht die "Identitäre Bewegung Deutschland" (IBD). Das Bundesamt für Verfassungsschutz sieht bei dem Verein Anhaltspunkte für rechtsextremistische Bestrebungen. Die Berliner Rapperin Sookee hat eine Petition gegen die Kampagne ins Leben gerufen: #No120db. Sie protestiert - ebenfalls mit einem Video - dagegen, dass die #MeToo-Debatte und die Forderung nach Frauenrechten von Rechtsextremen missbraucht wird.
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Youtube-Video:
Sookee - #No120db

Robert Lebeck in Wolfsburg
© dpa
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"Das Jahr der Studentenunruhen fand ohne mich statt": So zog der deutsche Fotograf und Bildjournalist Robert Lebeck Bilanz. Bei genauer Betrachtung seiner Fotoabzüge und Bildreportagen zeigt sich allerdings, wie sehr sich entgegen der Einschätzung des Fotografen die gesellschaftlichen Veränderungen in seinen pointierten Aufnahmen spiegeln. In der Ausstellung "Robert Lebeck - 1968" werden 50 Jahre später die im mythisierenden Rückblick bislang nicht immer wahrnehmbaren roten Fäden des Jahres zwischen Aufbruch, Protest, Beharren und Scheitern anhand beispielhafter Fotografie-Serien sichtbar, die Robert Lebeck in New York, Bogotá, Kassel, Belfast oder Wolfsburg erstellt hat. Viele von ihnen sind - und das macht den besonderen Reiz der Ausstellung aus - nie gedruckt worden und der Öffentlichkeit bislang komplett unbekannt.
Video ...
Ausstellung
"Robert Lebeck - 1968"
Kunstmuseum Wolfsburg
bis 22.07.2018

Martha Jungwirth
© APA Helmut Fohringer
Es scheint, als müssten österreichische Künstlerinnen länger kämpfen, um anerkannt zu werden. So wird auch die großartige Malerin Martha Jungwirth jetzt groß gefeiert, obwohl sie schon seit mehr als fünf Jahrzehnten malt. Gerade hat sie den Oskar-Kokoschka-Preis 2018 erhalten. Das Los der späten Entdeckung teilt die 78-jährige Jungwirth etwa mit Maria Lassnig. Jungwirths expressive Malerei, die sich an der Grenze zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bewegt, wurde vom deutschen Künstler Albert Oehlen wiederentdeckt, als dieser im ehemaligen Essl-Museum in Klosterneuburg eine Sammlungsschau kuratierte. Jetzt zeigt die Wiener Albertina eine große Martha-Jungwirth-Schau.
Ausstellung
"Martha Jungwirth"
Albertina Wien
bis 03.06.2018

Kulturzeit-Tipps

<b>FILM:</b><br />"Arthur & Claire",<br />Regie: Miguel Alexandre © Universum FilmFILM:
"Arthur & Claire",
Regie: Miguel Alexandre
<b>FESTIVAL:</b><br />"Internationales Akkordeon-Festival", Wien © apFESTIVAL:
"Internationales Akkordeon-Festival", Wien
<b>THEATER</b><br />"Die Formel oder die Erfindung des 20. Jahrhunderts", Bern  © Philipp ZinnikerTHEATER
"Die Formel oder die Erfindung des 20. Jahrhunderts", Bern