© ZDF, Jana Kay
Vivian Perkovic moderiert in der Woche vom 22. bis zum 23. Februar 2018.
Vivian Perkovic moderiert in der Woche vom 22. bis zum 23. Februar 2018.
"Kulturzeit" am 23.02.2018
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags live ab 19.20 Uhr.
Sendedaten
Kulturzeit: montags bis freitags,
live um 19.20 Uhr
Hessischer Friedenspreis an Carla Del Ponte
© dpa
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Die ehemalige UN-Chefanklägerin Carla Del Ponte hat am 23. Februar 2018 den Hessischen Friedenspreis erhalten. Sie habe keinen Konflikt gescheut, um Opfern von gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu Gerechtigkeit zu verhelfen, hieß es in der Begründung. Gegenüber "Kulturzeit" sagte Del Ponte vor der Preisverleihung in Wiesbaden, dass die Arbeit der Kommission in ein Tribunal hätte münden müssen. Das sei über sieben Jahre hinweg nicht geschehen. "Diese Kommission sollte nicht existieren", so die Schweizerin. "Ein internationaler Gerichtshof hätte es sein müssen." Aber: "Niemand hat uns zugehört." "Kulturzeit" hat Carla Del Ponte zu einem Interview getroffen.
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"Kulturzeit" auf der Berlinale
© reuters
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Die Filmfestspiele Berlin sind ein fester Termin für Cineasten aus aller Welt. "Kulturzeit" ist - wie jedes Jahr - vor Ort, stellt Filme und Sektionen vor: Woran kommt man nicht vorbei? Was ist sehenswert, was vielleicht sogar Bären-verdächtig? Wir ziehen kurz vor der Bärengala Bilanz.
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Kulturzeit im Gespräch mit...
Daniel Kothenschulte, Filmkritiker
(23.02.2018)
Schwerpunkt:
Die Berlinale 2018 in 3sat

Ágnes Heller
© dpa
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In Budapest hat der Wahlkampf begonnen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban weiß, wie man Stimmung macht. In seiner Rede zur Lage der Nation hetzt er gegen Flüchtlinge und schürt die Angst vor Überfremdung. Orbans Politik basiert auf Feindbildern, sagt Ágnes Heller. Wir haben die weltweit anerkannte Philosophin getroffen, die eine der prominentesten Kritikerinnen Viktor Orbans ist.

Jedermann-Adaption von Ferdinand Schmalz
© privat
Im Auftrag des Wiener Burgtheaters hat der preisgekrönte österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz (Bachmann-Preisträger) das Spiel vom Sterben des reichen Mannes für das 21. Jahrhundert über-, fort-, und neugeschrieben. Er nimmt dem Text seinen fast schon liturgischen Charakter, spitzt die Dramaturgie des Originals zu, schärft die Konflikte. So gehen uns die Figuren direkt an. Der neue "Jedermann" ist kein "prächtiger Schwelger", wie ihn der Teufel bei Hugo von Hofmansthal einmal nennt, sondern vielmehr ein knallharter Geschäftsmann. Jedermann lebt nicht in wilder Ehe, sondern mit Ehefrau und Seitensprung. Buhlschaft und Tod sind bei Schmalz eine Figur. Die Uraufführung inszeniert Stefan Bachmann, den Jedermann spielt Markus Hering.
Theater
© Georg Soulek Burgtheater Lupe "jedermann (stirbt)"
von: Ferdinand Schmalz
Burgtheater Wien (AT)
Regie: Stefan Bachmann
weitere Termine bis Ende März

Andris Nelsons als neuer Gewandhauskapellmeister in Leipzig
© dpa
Musik ist für Andris Nelsons kein Selbstzweck, sie erfüllt eine Aufgabe, sie entspricht einem Bedürfnis. Zu seinem Amtsantritt kombiniert Nelsons in vier Festwochen rund um das 275. Gewandhaus-Jubiläum Neues mit Altem.

Der "artour"-Beitrag in der ARD-Mediathek ...

Die Kulturzeit-Tipps

<b>BALLETT:</b><br />"Romeo und Julia"  im Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen © Bettina Stoess
BALLETT:
"Romeo und Julia" im Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
<b>AUSTELLUNG:</b><br />"Reinhold Nägele. Chronist der Moderne" im Kunstmuseum Stuttgart  © dpa
AUSTELLUNG:
"Reinhold Nägele. Chronist der Moderne" im Kunstmuseum Stuttgart
<b>MUSIK:</b><br />Tobias Schössler © privat
MUSIK:
Tobias Schössler