© ZDF, Jana Kay
SendungSendung
Nina Mavis Brunner moderiert in der Woche vom 10. bis zum 12. Januar 2018.
"Kulturzeit" am 10.01.2018
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags ab 19.20 Uhr.
Sendedaten
Kulturzeit: montags bis freitags,
live um 19.20 Uhr
Debattenbuch zur Flüchtlingskrise
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Das Buch "Fremde in unserer Mitte" von David Miller, Philosoph in Oxford, rüttelt unaufgeregt an moralischen Grundpositionen: Sind unsere ethischen Prämissen in Sachen Aufnahme von Flüchtlingen philosophisch betrachtet die richtigen? Miller bricht mit gewohnten Denkstrukturen: Zwar sei jeder berechtigt, sein Land zu verlassen, aber das Recht auf Ausreise begründe nicht unbedingt auch ein Recht auf Einreise, schreibt er. Chancengleichheit hane eine Regierung vor allem innerhalb des eigenen Landes zu realisieren. Eine These, die den Entwürfen einer grenzenlos mobilen multikulturellen Gesellschaft eine Absage erteilt. Wir treffen David Miller.
Buch
© Suhrkamp "Fremde in unserer Mitte: Politische Philosophie der Einwanderung"
von David Miller
Übersetzung: Frank Lachmann
Suhrkamp 2017
ISBN-13: 978-3518587119

Parastou Forouhar zu den Protesten in Iran
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Seit Ende Dezember 2017 gehen in Iran regierungskritische Demonstranten auf die Straße. Wut über wirtschaftliche Missstände war Auslöser, hunderte Demonstranten wurden festgenommen, etwa 20 kamen ums Leben. Der frühere iranische Präsident Abolhassan Banisadr blickt mit vorsichtigem Optimismus auf die aktuellen Entwicklungen in seiner Heimat. "Ich bin mir ziemlich sicher: Wenn das jetzige Regime beseitigt ist, kann eine echte Demokratie bei uns entstehen", sagte erste frei gewählte Präsident des Iran, der das Amt von 1980 bis 1981 innehatte, der "Welt". Wir sprechen mit der Künstlerin Parastou Forouhar. Die Künstlerin, die im Spessart lebt, kehrte vor Kurzem aus Teheran zurück.
Kulturzeit-Gespräch mit ...
© ZDF Video Parastou Forouhar, Künstlerin
(10.01.2018)
Der Druck nimmt zu - Die Künstlerin Forouhar wird in Iran festgehalten (2009)

Stimmen zu 2018 ...

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Die dramatischen 8er-Jahre in Europa
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In der europäischen Geschichte steht die Zahl 8 für dramatische Ereignisse. Von der bürgerlichen Revolution des Jahres 1848 über die Gründung der Ersten Republik 1918 bis zum "Heißen Mai" von 1968. Den mörderischen Patriotismus, der im Jahr 1918 sein vorläufiges Ende fand, hat Karl Kraus im monumentalen Drama "Die letzten Tage der Menschheit" nachgezeichnet. Wir blicken auf die dramatischen 8er-Jahre in Europa.

Die Kulturzeit-Tipps

<b>FILM:</b><br /> "Julian Schnabel - A Private Portrait", Regie: Pappo Corsicato © Porfirio Munoz
FILM:
"Julian Schnabel - A Private Portrait", Regie: Pappo Corsicato
<b>KUNST:</b> <br />"Gezeichnet 2017",  Museum für Kommunikation, Bern (CH) © Museum fuer Kommunikation, Bern
KUNST:
"Gezeichnet 2017", Museum für Kommunikation, Bern (CH)
<b>OPER:</b><br /> "Eugen Onegin", Oper Graz (AT) © Werner Kmetitsch
OPER:
"Eugen Onegin", Oper Graz (AT)