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Harvey Weinsteins Übergriffe auf Schauspielerinnen hatten die #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Belästigung ausgelöst.
Harvey Weinsteins Übergriffe auf Schauspielerinnen hatten die #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Belästigung ausgelöst.
Nein heißt Nein
Die #MeToo-Debatte zum Thema sexuelle Belästigung
Seitdem Hollywood-Filmmogul Harvey Weinstein sich mit Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert sieht, kommen fast täglich neue Anschuldigungen von Frauen wie Männern aus der Kulturbranche ans Licht. Unter dem #MeToo trauen sich seitdem viele, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen. Doch zurück bleibt ein Gefühl, dies sei erst die Spitze des Eisbergs. Unser "Kulturzeit"-Schwerpunkt zum Thema ...
Der Skandal um den gestürzten Hollywood-Mogul Harvey Weinstein treibt nun wohl auch das von ihm gegründete Filmstudio in die Pleite. Nachdem ein geplanter Verkauf des Unternehmens gescheitert war, will die Weinstein Company Insolvenz beantragen, wie sie am 25. Februar 2018 ankündigte. Der Vorstand habe "keine andere Wahl, als den einzigen Weg zu gehen, der den Restwert der Firma maximiert: Eine geregelte Insolvenz", hieß es in einer Mitteilung, aus der mehrere US-Medien zitierten. Die von zahlreichen namhaften Schauspielerinnen vorgebrachten Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen den einst übermächtigen Filmmogul Weinstein haben damit nicht nur ihn zu Fall gebracht, sondern jetzt auch seine Firma.

Nachdem zig Frauen den Filmmogul Harvey Weinstein öffentlich beschuldigt hatten, sich übergriffig verhalten zu haben und in in mehreren Städten Ermittlungen gegen Weinsteinlaufen, macht zudem der Staat New York ernst. Er hat Weinstein und sein früheres Unternehmen verklagt. Die Weinstein Company habe mehrfach das Recht in New York gebrochen, indem sie ihre Mitarbeiter nicht vor weit verbreiteter sexueller Belästigung, Einschüchterung und Diskriminierung schützte, heißt es in der am 11. Februar in Manhattan eingereichten Klage. Sie könnte Einfluss auf einen potenziellen Verkauf der Firma haben. Der Verkauf an eine Investorengruppe ist Berichten zufolge gescheitert. Die eingereichte Klage habe zu viel Unsicherheit erzeugt, so dass der Deal nicht durchgeführt werden könne, berichtete die Zeitung "Wall Street Journal" am 11. Februar.

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