Peter Schneeberger moderiert in der Woche vom 13. bis zum 17. Februar 2017.
Peter Schneeberger moderiert in der Woche vom 13. bis zum 17. Februar 2017.
"Kulturzeit" am 13.02.2017
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags ab 19.20 Uhr.
Sendedaten
Kulturzeit: montags bis freitags, um 19.20 Uhr
Virtuos in allen Genres - Al Jarreau
© dpa
Als einer von sehr wenigen Künstlern gewann er Grammys in drei verschiedenen Genres, Jazz, Pop und R&B: der US-Amerikaner Al Jarreau, der als charismatischer Gesangsvirtuose galt. Am 12. Februar 2017 ist er im Alter von 76 Jahren gestorben, kurz nachdem sein Management bekanntgegeben hatte, dass er wegen körperlicher Erschöpfung alle für dieses Jahr geplanten Auftritte absage.
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Ku-Klux-Klan in Deutschland
© dtv
Der Name Ku-Klux-Klan wird allgemein mit den US-amerikanischen Südstaaten assoziiert, mit vermummten Männern in weißen, spitzen Kapuzen, die rassistische Verbrechen an Schwarzen begehen und die Macht der Weißen propagieren. Weniger bekannt ist, dass der rassistische Geheimbund auch in Deutschland schon seit fast 100 Jahren existiert. Auch auf deutschen Grundstücken lodern brennende Kreuze, tauchen immer wieder Aufkleber, Pamphlete oder andere Hinweise auf den Ku-Klux-Klan auf. Die beiden Autoren Frederik Obermaier und Tanjev Schultz haben für ihr Buch "Kapuzenmänner: Der Ku-Klux-Klan in Deutschland" tausende Seiten Unterlagen und geheime Dokumente ausgewertet und mit Aktiven wie Aussteigern gesprochen.
Kulturzeit-Gespräch mit ...
Tanjev Schultz, Autor
(13.02.2017)

zum Buch:
"Kapuzenmänner: Der Ku-Klux-Klan in Deutschland"
von Frederik Obermaier und Tanjev Schultz
dtv 2017
ISBN-13: 978-3423261371

"Berlinale Zoom": Kindsein in einer Welt, die aus den Fugen fällt
In der westlichen Welt stehen Demokratie und ihre westlichen Ordnungen mehr denn je auf dem Prüfstand, bedroht von Terror, Turbokapitalismus und politischem Populismus. Im Lichte dieser Entwicklungen rücken im Kino in besonderer Weise die Mikroformen der Gesellschaft ins Zentrum: Familien, junge Menschen, Einblicke in dysfunktionale Familienstrukturen und Coming-of-Age-Geschichten. Kindsein in einer Welt, die aus den Fugen fällt.
Die 67. Berlinale in 3sat
67. Berlinale 2017
3sat auf den Filmfestspielen Berlin

Hans Op de Beeck
© dpa
Im Dialog mit den Räumen von Museum Morsbroich inszeniert der belgische Künstler Hans Op de Beeck eine Auswahl seiner Werke der letzten zehn Jahre wie eine Reihe von offenen Bühnen, die der Besucher betreten kann. Seine großflächigen Installationen entführen den Besucher in eine Welt, in der sich Realität und Fiktion überlagern, in der die Zeit still zu stehen scheint: suggestive Szenarien, die an Film Stills erinnern.
Ausstellung
"Hans Op de Beeck. Silent Castle"
Museum Morsbroich
bis 30.04.2017

Doku über das "beste Restaurant der Welt"
© Pierre Deschamps
Anfangs wurden sie belächelt, als "Restaurant Walfischspeck", "Lebertran-Bude" oder sogar als "Robbenficker" bezeichnet. Inzwischen ist das "Noma" viermal als das "beste Restaurant der Welt" ausgezeichnet worden. Chefkoch René Redzepi hatte eine Vision: eine ganz neue, eine nordische Küche, die nur frische Lebensmittel aus Skandinavien verwendet - sogar Moos, Birkensaft oder Ameisen. Die Dokumentation "Noma" erzählt nun davon.

Der "Kulturjournal"-Beitrag in der ARD-Mediathek ...
Film
"Noma"
("Noma - My Perfect Storm")
(Dokumentation)
GB 2015
Regie: Pierre Deschamps
im Kino