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"Kulturzeit" am 15. Februar 2016
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags ab 19.20 Uhr.
Hieronymus Bosch
© dpa
Die Werke des Hieronymus Bosch sind bevölkert von seltsamen Wesen, von fantastischen Höllenkreaturen - halb Mensch, halb Tier - von paradiesischen Nackten. Vor 500 Jahren starb er in den Niederlanden. Nun kehren zahlreiche Bosch-Werke zu einer Sonderausstellung an ihren Entstehungsort s'Hertogenbosch zurück. Es ist die bisher größte, spektakulärste Bosch-Ausstellung aller Zeiten.
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ARD-Mediathek
"Hieronymus Bosch - Visionen eines Genies"
"ttt"-Beitrag (14.02.2016)

Waffenstillstand in Syrien
© AP Lupe
Neue Hoffnung auf ein Ende der Gewalt in Syrien: Nach dem Willen der internationalen Kontaktgruppe sollen die Kämpfe demnächst eingestellt werden. Zudem wurde am 11. Februar 2016 in München vereinbart, die Bevölkerung in umkämpften Gebieten umgehend mit humanitärer Hilfe zu versorgen. Der Kampf gegen die IS-Miliz soll fortgesetzt werden. Syriens Präsident Baschar al-Assad zeigte sich offen für Verhandlungen. Gleichzeitig sei er aber entschlossen, die Rebellen zu besiegen. US-Außenminister John Kerry sprach von einer Einigung auf eine "vollständige Einstellung der Kampfhandlungen" in Syrien. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sagte, die Kontaktgruppe habe sich darauf geeinigt, "dass wir sofort starten mit einer signifikanten Reduzierung der Gewalt". Wir sprechen mit dem Nahost-Experten Günter Meyer über die Lage in der Region.
Kulturzeit-Gespräch mit ...
Video Günter Meyer, Nahost-Experte an der Universität Mainz
(15.02.2016)

Berlinale-Bericht (2/6)
© berlinale Lupe
Die Berlinale und das Thema deutsches Kino: Mit dem Abtreibungsdrama "24 Wochen" von Anne Zohra Berrached wurde am 14. Februar 2016 die einzige deutsche Produktion im Wettbewerb des Festivals auf der Berlinale vorgestellt. Das gab es schon lange nicht mehr. Grund, sich Sorgen um den deutschen Film zu machen? Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte noch kurz zuvor verkündet, mit einem Marktanteil von 27 Prozent im Jahr 2015 stehe der deutsche Film so gut da wie selten zuvor. Unser Berlinale-Bericht liefert einen Blick hinter die Kulissen.
Die 66. Berlinale in 3sat
66. Berlinale 2016
3sat auf den Filmfestspielen Berlin

Die "Zomba Prison"-Band
© AP Lupe
Die Mitglieder der "Zomba Prison"-Band aus Malawi sind Insassen des am wohl strengsten bewachten Hochsicherheitsgefängnisses des Landes. Jetzt ist ihr Album "I Have No Everything Here" für den Grammy in der Kategorie Weltmusik nominiert worden. Die Musik hilft den zum Teil seit zwölf Jahren im Gefängnis sitzenden Schwerverbrechern, ihre Vergangenheit zu bewältigen und die Gegenwart zu ertragen. Entdeckt hat sie der US-Musikproduzent Ian Brennan, der schon mehrmals einen Grammy gewann und als einer der erfolgreichsten Produzenten für Weltmusik gilt.
CD
Lupe "I Have No Everything Here"
von Zomba Prison Project
Six Degrees/Exil (Indigo) 2015

Bohlens "DSDS" im Kloster Eberbach
© pa_dpa
Die ehemalige Zisterzienserabtei Kloster Eberbach im Rheingau steht für Ruhe, Besinnung und feingeistige Unterhaltung. Nun will dort Dieter Bohlen mit der RTL-Castingshow "DSDS" Station machen. Kritiker finden das würdelos, und Befürworter machen keinen Hehl daraus, dass es ihnen ums Geld geht. Von den Dreharbeiten für den Film "Der Name der Rose" in den Jahren 1985/86 profitiert das Kloster noch heute. Die Stiftung Kloster Eberbach hofft nun, bei den Besuchern der Show und vor allem bei Millionen Fernsehzuschauern deutschlandweit Neugierde auf die Anlage zu wecken. Schon jetzt werde sie mit Karten-Anfragen überrant.

Der "hessenschau"-Beitrag in der hr-Mediathek ...