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SENDUNG vom 22.07.2016
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"Kulturzeit" am 28. Januar 2016
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags ab 19.20 Uhr.
"2084" - das Ende der Welt
© dapd Video
"2084", der neue Roman des algerischen Schriftstellers Boualem Sansal, ist eine blasphemische Fabel über den Islamismus, eine Dystopie über eine religiöse Diktatur. "2084" ist aber auch eine Hommage an George Orwells düstere Utopie "1984", das von Totalitarismus in Form des Stalinismus handelt. In Frankreich ist das bei Gallimard erschienene Werk schon für die renommiertesten Literaturpreise nominiert: Den Großen Romanpreis der Académie Français hat er bereits dafür bekommen, für den Prix Goncourt war er zuerst als Favorit gehandelt wurden, flog aber dann beim Vorentscheid von der Liste. In "2084" sieht Sansal offenbar das Ende des sogenannten Islamischen Staats voraus. Während der Islam den Eintritt in die Moderne verpasst hat, wird am Ende, so Sansal, dennoch der Islamismus siegen. Wir haben Boualem Sansal in Paris getroffen.
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Buch
"2084. La fin du monde"
von Boualem Sansal
Gallimard 2015 (frz.)
ISBN-13: 978-2070149933

Merlin-Verlag (dt.)
VÖ: Ende April 2016
Porträt
Aufruf zur Revolte
Der Friedenspreisträger 2011

Henry James zum 100. Todestag
© Hanser Video
Henry James' Roman "Die Gesandten" ist ein Klassiker der US-Literatur, ein Entwicklungsroman zwischen alter und neuer Welt. Pünktlich zum 100. Todestag des großen Autors am 28. Februar 2016 ist das Buch in der neuen Übersetzung von Michael Walter auf Deutsch erschienen. Der SWR setzte das "leidenschaftliche Bekenntnis des amerikanisch-englischen Weltautors zu den Schönheiten und Risiken der Liebe" im Januar 2016 auf Platz eins seiner Bestenliste. "Die Gesandten", das sind die Delegation einer US-amerikanischen Industriellenfamilie, die einen abtrünnigen Sohn in Paris aus den Klauen seiner mutmaßlichen Geliebten befreien sollen. Zwei Welten treffen aufeinander - für Henry James eines der zentralen Themen seiner Bücher. Wir sprechen mit dem Literaturkritiker Andreas Isenschmid über James' heutige Bedeutung - 100 Jahre nach seinem Tod.
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Buch
"Die Gesandten"
von Henry James
Übersetzung: Michael Walter
Hanser 2015
ISBN-13: 978-3446249172
Kulturzeit-Gespräch mit ...
© ZDF Video Andreas Isenschmid, Literaturkritiker
(28.01.2016)

Spiel des Lebens
© Gentlymad Video
Videospiele, das sind realitätsgetreue Fußball-Partien, Kämpfe gegen Aliens in Mars-Stationen oder Abenteuer mit spitzohrigen Elfen - für ein Unterhaltungsmedium sehr erwartbar. Längst aber ist in der Peripherie großer Blockbuster-Studios eine Riege junger Kreativer entstanden, die sich existenzieller, schwieriger Themen annehmen: Tod, Flucht, Vertreibung, Verlust. Auf dem "Zürich Game Festival" wurden jetzt genau solche Ideen ausgezeichnet. Bietet die Interaktivität vielleicht eine besondere Art der Reflektion, die sich von anderen Medien unterscheidet? Was hat die Entwickler bewegt? Wie gut schaffen es die Spiele, ihr Anliegen zu transportieren? Wir haben die Menschen besucht, die genau das mit ihren Spielen anstreben.
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Witzig-hintersinnig - Illustrator Christoph Niemann
© Christoph Niemann Lupe
Ein Mohnbrötchen als Kinn, von dem Barthaare rieseln, Reste vom Bleistiftanspitzen als Blume gestaltet, eine geknotete Socke als Kopf für einen Dinosaurier - klingt schräg und muss man gezeichnet sehen! Der Illustrator Christoph Niemann macht aus Alltagsgegenständen und belanglosen Details mit viel Hintersinn grandiose Cartoons. Er zeichnet für den "New Yorker" die Titelbilder und illustriert am liebsten Artikel über abstrakte Themen. Er ist einer der renommiertesten Illustratoren, erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Jetzt ist eine Werkschau seiner Arbeiten in Hamburg zu sehen: "Unterm Strich" heißt die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe, bis zum 10. April 2016.

Der "Kulturjournal"-Beitrag in der NDR-Mediathek ...
Ausstellung
Lupe "Christoph Niemann. Unterm Strich"
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
bis 10.04.2016

Der mit dem Hai tanzt
© Werner Schuessler Lupe
Naturfilme und Tierdokus sind ein erfolgreiches Genre in Kino und Fernsehen: Immer exotischer und gefährlicher sind die Schauplätze, immer spektakulärer und technisch aufwändiger die Bilder. So inszenieren und idealisieren viele Filmmacher eine bedrohte Welt. Dabei gefährden sie nicht selten die Tierwelt, zu deren Rettung sie beitragen wollen. Ein Dilemma, das der deutsche Naturfilmer Werner Schuessler in den Mittelpunkt seiner Dokumentation "Passion for Planet" stellt.

Der "ttt"-Beitrag in der ARD-Mediathek ...
Film
"Passion For Planet"
(Dokumentation)
DE 2015
Regie: Werner Schuessler
Kinostart DE: 28.01.2016