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"Kulturzeit" am 27. Januar 2016
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags ab 19.20 Uhr.
Ruth Klüger: "Ich hatte großes Glück"
© dpa Video
Eine Stecknadel hätte man fallen hören können, als die österreichische Auschwitz-Überlebende und Germanistik-Professorin Ruth Klüger bei der Gedenkstunde des Deutschen Bundestags für die Opfer des Nationalsozialismus sprach. Als zwölfjähriges Mädchen war sie nach Theresienstadt verschleppt worden, später nach Auschwitz. Nur durch einen Zufall überlebte sie, als eine von 7000. "Ich hatte großes Glück", sagte die 84-Jährige am 27. Januar 2016 vor dem Deutschen Bundestag. Zum Ende ihrer Rede schlug Klüger noch eine Brücke zur deutschen Flüchtlingspolitik. Sie sei sehr beeindruckt von den vielen Menschen in Deutschland, die diese Politik bejahten und sich als Helfer einsetzten.
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Geschichte
Fabrik des Todes
Zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

"Biene Maja"-Schöpfer Waldemar Bonsels
© pr
"In einem wohlbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit": Diese Liedzeilen und die schwarz-gelb gestreifte Biene, die sie ankündigen, kennt auch heute noch jedes Kind. Der Schöpfer der "Biene Maja" indes ist weitgehend unbekannt. Dabei war Waldemar Bonsels über drei Jahrzehnte lang einer der meistgelesenen Schriftsteller in Deutschland. Im Kaiserreich gehörte er an der Seite Lion Feuchtwangers und Frank Wedekinds zur Münchener Bohème, später aber diente er sich den Nazis an und erhielt nach Kriegsende ein Publikationsverbot. Ist die "Biene Maja" also gar eine Propagandistin der Nazis, der Bienenstaat nur eine Metapher der Naziparole: "Gemeinnutz vor Eigennutz?" Eine Biografie folgt nun den Spuren Waldemar Bonsels.
Buch
Lupe "Der Honigsammler: Waldemar Bonsels, Vater der Biene Maja"
von Bernhard Viel
Matthes & Seitz Berlin 2015
ISBN-13: 978-3957571489

"Swing it Kids"
© First Hand Films
Seit 2005 verblüfft eine Big Band mit Kindern und Jugendlichen auf Konzerttouren weltweit: die Swing Kids, angeführt und ausgebildet vom Thurgauer Kulturpreisträger Dai Kimoto. Die Ostschweizer Gruppe überzeugt mit geballter Spielfreude und Jazz auf hohem Niveau. In dieser verschworenen Gemeinschaft ist die Musik für die jungen Menschen nicht bloß Hobby, sondern Lebensschule. Hier entwickeln sie Selbstvertrauen, Verantwortungsgefühl und Sozialkompetenz. Jetzt gibt ein Dokumentarfilm tiefen Einblick in das bewegende Innenleben der Swing Kids. Auf den Solothurner Filmtagen, die noch bis zum 28. Januar 2016 laufen, war er gerade zu sehen. Am 11. Februar 2016 startet "Swing it Kids" in den Schweizer Kinos.
SRF
Solothurner Filmtage 2016
Schwerpunkt des Schweizer Fernsehens
Film
"Swing it Kids"
CH 2015
Regie. Fabian Kimoto
Kinostart:
CH: 11.02.2016

Erdogans Hexenjagd auf die kurdische Kultur
© Reuters
Seit einem halben Jahr, seit der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Friedensverhandlungen mit der PKK einseitig beendet hat, tobt Krieg in den kurdisch-bewohnten Gebieten. Die türkische Armee geht angeblich nur gegen PKK-Terroristen vor. Doch dabei starben bislang mehr als 200 Zivilisten, Frauen, Kinder, Alte. Viele wurden verwundet oder verloren ihr ganzes Hab und Gut. Bilder davon sind in den türkischen Medien kaum zu sehen. Warum? "Der Staat verhindert es, dass Menschen anderenorts erfahren, was in der Süd-Osttürkei passiert", sagt Ugur Güc von der Journalistengewerkschaft Türkei. Besonders kurdische Journalisten seien permanent mit Sendeverbot, Zensur und Behinderungen konfrontiert. Wenn ein kurdischer Kameramann trotz der Zensur berichten will, wird er mit einer Pistole am Kopf abgeführt.

Der "ttt"-Beitrag in der ARD-Mediathek ...
Türkei
Schlappe für Erdogan
"Alleinherrschaft" nach Türkei-Wahlen beendet
(08.06.2016)

Regie-Berserker Frank Castorf
© dpa
Was hat es mit dem Mythos Frank Castorf eigentlich auf sich? Fakt ist: Keiner hat die Theaterlandschaft wohl so entscheidend mitgeprägt wie er. Seit fast 25 Jahren leitet, regiert und inszeniert er an der Berliner Volksbühne. Zurzeit inszeniert er Friedrich Hebbels Tragödie "Judith". Birgit Minichmayr, Martin Wuttke und Jasna-Fritzi Bauer spielen. Castorf ruft und alle sind dabei. Auch diesmal: Hebbels Textvorlage ist gespickt mit Castorfs Diskursansatz. Von der RAF zum IS. Videoeinspieler, dazu der letzte Bühnenraum des kürzlich verstorbenen Bert Neumann - und ein echtes Kamel.

Der "aspekte"-Beitrag in der ZDFmediathek ...
Theater
"Judith"
Tragödie von Friedrich Hebbel
Regie: Frank Castorf
Volksbühne Berlin
Weitere Vorführungen:
28.01.2016
12., 20., 24. und 25.02.2016

Plácido Domingo zum 75.
© dpa
Plácido Domingo ist Dirigent, Schauspieler - und natürlich Sänger. Der Spanier ist der größte Musiker unter den Tenören. Was die wenigsten wissen: Er ist Autodidakt und ursprünglich kein Tenor, sondern Bariton. am 21. Januar 2016 wurde er 75 Jahre alt. Trotzdem gönnt er sich keine Ruhe. Das Jahr startete er mit fünf Konzerten auf drei Kontinenten, mit Auftritten in Chicago, Moskau, Dublin, Miami und Montevideo. Eine große Feier plant er erst gut fünf Monate nach seinem Geburtstag. Sie soll nicht in einem Opernhaus stattfinden, sondern im Bernabéu-Stadion in Madrid.

Der "capriccio"-Beitrag in der BR-Mediathek ...