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SENDUNG vom 30.06.2016
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© ZDF, Markus Dillmann Video
VIDEO: Umzug ins neue Studio ...
Es ist ein Studio!
Interview mit der Kulturzeit-Redaktionsleitung
Kulturzeit hat ein neues Studio. Warum überhaupt der Umzug? Ein Interview mit den Redaktionsleiterinnen Anja Fix (ZDF) und Monika Sandhack (ARD) ...
Seit dem 11. Januar 2016 sendet Kulturzeit aus einem neuen Studio. Warum?

Das alte Kulturzeit-Studio ist inzwischen acht Jahre alt. Um auch künftig Moderationen, Bilder und Beiträge in bester Qualität zeigen zu können, sind wir deshalb zum Jahreswechsel in ein neues HD-Studio mit neuer Kulisse umgezogen. Ein neues Studio mit neuem Design ist immer auch eine ästhetische Frischzellenkur für die ganze Sendung: 2016 präsentiert sich Kulturzeit runderneuert.

Welche Möglichkeiten bietet das neue im Vergleich zum alten Studio?

Neben der Ausstrahlung in HD-Qualität können wir nun großflächiger mit Bildern auf zwei Monitoren arbeiten. Das kommt uns als Kulturmagazin natürlich sehr entgegen, denn wir präsentieren ja häufig sehr bildstarke Themen oder verfolgen in Gesprächen komplexe Fragestellungen, die wir mit Bildern unterstützen können. Die Klarheit der neuen Studioarchitektur und die Präsenz der Bildflächen sind aber nicht nur ein inhaltlicher und gestalterischer Gewinn. Sie kommen auch den neuen Sehgewohnheiten entgegen: Immer mehr Zuschauer schauen sich die Kulturzeit-Inhalte mobil, also auch auf kleineren Displays an.

Lupe
© ZDF, Markus DillmannLupe
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Außerdem lassen sich im neuen Studio aktuelle Kultur-Nachrichten, aber auch Musik, Malerei oder Filmkunstwerke noch besser und klarer präsentieren. Und wir können durch unterschiedliche Beleuchtung der Elemente und des Hintergrunds ganz unterschiedliche Stimmungen erzeugen und damit jeweils neue Akzente setzen. Das ist für unser aktuelles Kulturmagazin mit einem breit angelegten Themenspektrum ganz wunderbar. Das neue Studio ist ein Raum für Überraschungen.

Was heißt das für die ModeratorInnen?

Die ModeratorInnen der Kulturzeit können im neuen Studio die Themen, Gedanken und Beiträge der Sendung noch aktiver präsentieren. Kunstwerke, Filmszenen, aber auch Zitate, Tweets oder Blog-Einträge sind auf den großen Bildflächen scheinbar zum Greifen nah. Gleichzeitig bleiben die ModeratorInnen präsent, auch durch die teilweise expressionistische Linien- und Blickführung des neuen Studios. Die Gesprächssituation für Studiogespräche und Schaltgespräche ist nicht nur optisch, sondern auch räumlich verbessert worden, so dass die richtige Atmosphäre für komplexe Gedankenspiele und aktuelle Debatten entstehen kann.

Nach den nun ersten Sendetagen - wie sind die Reaktionen? Kann man schon ein erstes Re­sü­mee ziehen?

Wir haben in der ersten Sendewoche eine ganze Reihe von Zuschriften bekommen: mit viel Lob für unseren Mut, aber auch Kritik für die neue Optik. Die Umstellung auf ein anderes Erscheinungsbild unserer Kulturzeit fordert unsere Zuschauer heraus. Wir wollen mit dem neuen Studio Raum lassen für optische Erfahrungen, für ein Umdenken unserer Zuschauer - zugleich aber eine Bühne schaffen für die ModeratorInnen. Wir begreifen Kultur als lebendigen Prozess, an dem unsere Zuschauer teilhaben können. Neue Sehgewohnheiten verlangen auch uns eine andere Präsentation ab. Wir wollen beste Qualität und Brillanz anbieten. Und wir wollen im Austausch mit unseren Zuschauern Inhalte so präsentieren, dass wir als Kulturzeit unverwechselbar sind. Wichtig ist es für uns, weitere Erfahrungen im Umgang mit unserem neuen Studio zu sammeln, weil das neue Studio eine große Varianz an Möglichkeiten bietet, die es erst noch auszuschöpfen gilt.