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Weltweit ist die Trauer nach den Anschlägen in Paris groß.
Nous sommes unis!
13.11.2015: Die Terror-Anschläge von Paris
Gerade mal zehn Monate war es her, dass der Anschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" ganz Frankreich erschütterte. Dann der nächste brutale Anschlag: Am 13. November 2015 töteten Terroristen in Paris 130 Menschen, hunderte wurden verletzt. Frankreichs Präsident François Hollande machte die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) dafür verantwortlich.
Und aus Sicht der französischen Regierung ist die Terrorgefahr noch nicht vorbei: Premierminister Manuel Valls warnte am 16. November in einem RTL-Interview vor weiteren Anschlägen in den kommenden Tagen oder Wochen. Nach Regierungsangaben liefen in der Nacht zum 16. November in ganz Frankreich 168 Razzien, binnen 48 Stunden wurden 104 Menschen unter Hausarrest gestellt. Auch in Brüssel fahndeten schwer bewaffnete Beamte in einer groß angelegten Polizeiaktion am 16. November nach Verdächtigen.

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Fotogalerie: Weltweite Solidarität ...

BERLIN: Vor dem Brandenburger Tor legten zahlreiche Menschen Blumen und Kerzen im Gedenken an die Opfer von Paris ab.  © dpa
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"Frankreich ist angegriffen worden, aber ganz Europa wurde getroffen", sagte Europaminister Harlem Désir am 16. November beim Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) warnte bei dem Treffen jedoch vor übereilten Entscheidungen im Kampf gegen Extremisten. Auch wenn das Vorgehen gegen die Dschihadistenmiliz IS fortgesetzt werden müsse, sei klar, "dass am Ende der Kampf gegen Terrorismus nicht militärisch gewonnen werden kann."

Muslimische Verbände verurteilen Terrorakt
Derweil treten acht muslimische Verbände in Deutschland als Konsequenz aus den Anschlägen von Paris für einen stärkeren gesellschaftlichen Schulterschluss gegen Extremisten und Gewalt ein. Die Attentate seien "barbarisch und niederträchtig", das Mitgefühl der Muslime gelte Familien und Freunden der Anschlagsopfer sowie der gesamten französischen Nation, hieß es in einer am 16. November in Köln vorgelegten gemeinsamen Erklärung der Verbände. "Die Mörder von Paris irren, wenn sie glauben, sie seien Vollstrecker eines göttlichen Willens", hieß es weiter. Die Muslime stünden gegen Terror und jede Form von Gewalt. Die Antwort auf die Anschläge müsse lauten: "Wir rücken noch enger zusammen", die "Reihen der Friedliebenden" müssten gestärkt werden.

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