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"Kulturzeit" am 5. Juni 2015
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags ab 19.20 Uhr.
Festung Europa: Astrid Epiney
© ZDF Video
"Die Erfahrungen in der Geschichte haben gezeigt, dass man große Migrationsströme nicht mit polizeilichen Maßnahmen verhindern kann." - Wir haben mit Astrid EpineyEuroparechtlerin an der Universität Fribourg, über die Festung Europa und die Rolle der Schweiz gesprochen. Wie geht das Alpenland mit Flüchtlingen um? "Die Schweiz sollte weiterhin ein funktionierendes Asylsystem pflegen, "in dem die Rechtsbehelfe gewährleistet sind", so Epiney. "Und sie sollte sich weiterhin und vielleicht auch etwas vermehrt an internationalen Anstrengungen zur Aufnahme von Kontingenzflüchtlingen beteiligen."
Mediathek ...
Gesellschaft
Festung Europa!?
Kulturzeit diskutiert die Flüchtlingsfrage

G7
© ap Lupe
Putin muss bis auf Weiteres draußen bleiben. Am 7. und 8. Juni 2015 muss die G7 auf Schloss Elmau in Bayern beweisen, dass ihre Treffen auch ohne Russland noch Sinn machen. Kritiker sagen, große Krisen wie etwa in Syrien ließen sich nur mit Moskau lösen. Zudem macht die Konkurrenz der G20 der G7 zu schaffen. Seit 2008 gibt es regelmäßige Spitzentreffen in dieser größeren Runde, der auch aufstrebende Wirtschaftsmächte wie Brasilien, China und Indien angehören. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält das G7-Format dennoch weiterhin für zeitgemäß. "Diese Treffen einmal im Jahr sind wichtig, um gemeinsame Lösungsansätze zu finden für die Probleme, denen wir gegenüberstehen. Es ist ein Format für offene und persönliche Gespräche", sagte sie im Interview der dpa.
Kulturzeit-Gespräch mit ...
Video Armin Nassehi, Soziologe
(05.06.2015)

Expo Mailand
© reuters Lupe
Anfang Mai 2015 wurde in Mailand die Weltausstellung eröffnet. Knapp zwei Millionen Menschen haben sie bisher gesehen. "Den Planeten ernähren, Energie für das Leben" lautet das brisante und eigentlich brandaktuelle Thema der Expo. Aber an Hungersnöte, das bedrohte Ökosystem oder die Kleinbauern, denen Großkonzerne, die Lebensgrundlage entziehen, von all diesen Problemen wird das Publikum der Expo nur wenig berührt. Nach alter Traditon nutzen die meisten der 145 teilnehmenden Länder diese sechsmonatige Veranstaltung als Leistungsschau und Produktwerbung. Nur wenige Beiträge suchen Antworten auf die Frage, wie die Menschheit in Zukunft vernünftig ernährt werden kann. Auch die Schmiergeldaffäre bei der Vergabe von Bauaufträgen, die die Verhaftung von einigen Expo-Managern zur Folge hatte, wirft kein gutes Licht auf die Weltausstellung, die die italienische Regierung mit 1,3 Milliarden Euro finanziert. Ist die Expo überhaupt noch zeitgemäß?
Weltausstellung
Expo 2015
Mailand
bis 31.10.2015

Andreas Dorau über die Unsterblichkeit
© dpa
Mit 15 hatte er der Neuen Deutschen Welle ihren mutmaßlich exzentrischsten Hit "Fred vom Jupiter" beschert und daraufhin beschlossen, sein Leben der Kunst zu widmen. Inzwischen kennt sich Andreas Dorau sehr gut aus im deutschen Kunstbetrieb. Mit Sven Regener als Ghostwriter erzählt er im Buch "Ärger mit der Unsterblichkeit" unglaubliche Geschichten aus seinem Leben.
Der "artour"-Beitrag in der MDR-Mediathek ...
Buch
"Ärger mit der Unsterblichkeit"
von Andreas Dorau und Sven Regener
Galiani, Berlin 2015
ISBN-13: 978-3-86971-108-9

IS wirbt Ehefrauen für Kämpfer
© Reuters
Die Terrororganisation "Islamischer Staat" wirbt gezielt in Deutschland junge Mädchen für die Eheschließung mit ihren Kämpfern an. Dabei spielt vor allem das Internet eine wichtige Rolle. In Filmen und Posts fragen Islamisten gezielt nach Frauen, die bereit sind, in das vom IS beherrschte Gebiet in Syrien und im Irak auszureisen, um dort die Ehefrauen von Kämpfern zu werden. Nach Einschätzung des Jenaer Sozialpsychologen Thomas Kessler ist diese Werbung Teil einer Rekrutierungsstrategie von neuen Kämpfern. Zu dieser gehöre die Aussicht auf eine Ehefrau. Auf der anderen Seite stehe die Aussicht für junge Frauen, "mächtige" Männer zu bekommen.
Der "Fakt"-Beitrag in der ARD-Mediathek ...