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Kulturzeit heute
27. Mai 2016
Moderatoren
Tina Mendelsohn
Der interaktive Charakter des Fern-
sehinterviews reizt Tina Mendelsohn immer wieder. Idealerweise entwickelt sich dort ein Gespräch mit einem echten Erkenntnisgewinn, sagt sie.
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© dpa Lupe
Nora Gomringer überzeugte die Jury mit ihrem Text "Recherche".
Nora Gomringer gewinnt Bachmannpreis
Autorin besticht mit ihrem Text "Recherche"
Spannend war's: Mehrere Stichwahlen waren nötig. Am Ende entschied Nora Gomringer das Rennen um den Ingeborg-Bachmann-Preis für sich - mit ihrem Text "Recherche" - einem "Geniestreich", wie Jury-Mitglied Sandra Kegel es nannte.
Die Jury um ihren Vorsitzenden Hubert Winkels hatte sich zunächst auf eine Shortlist mit sieben aus 14 festgelegt: Anna Baar, Valerie Fritsch, Nora Gomringer, Dana Grigorcea, Jürg Halter, Teresa Präauer und Monique Schwitter.


Gomringer überzeugte letztlich mit einem Text, der - von ihr gelesen - fast wie ein Hörspiel anmutet und davon erzählt, wie eine Autorin namens Nora Bossong in einem Hochhaus Bewohner zum Tod eines 13-Jährigen befragt, der von einem Balkon im fünften Stock gestürzt ist. Mit "Recherche" sei Gomringer ein überaus komplex gestaltetes "Fantasiespiel" gelungen, eine "Verstörungskomödie", lobte Sandra Kegel, die die Autorin auch nach Klagenfurt eingeladen hatte, in ihrer Laudatio. Gomringer nahm ihren Preis gerührt entgegen.

3sat-Preis für Dana Grigorcea
Der mit 7500 Euro dotierte 3sat-Preis geht an Dana Grigorcea. Die von Hildegart Elisabeth Keller eingeladene Autorin erzählt in "Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit" die Geschichte und die politische Wende Rumäniens anhand der Kindheits- und Jugenderinnerungen und des aktuellen Lebens einer Frau in Bukarest nach.

Den Kelag-Preis ebenso wie den BKS-Publikumspreis gewinnt die Grazerin Valerie Fritsch, die von Juror Klaus Kastberger geladen war und den Text "Das Bein" las - eine Vater-Sohn-Geschichte über einen alten Mann, dessen Bein amputiert wurde, und seinen Sohn, der erkennen muss, dass sein Vater wohl bald sterben wird.

Sie haben in Klagenfurt gelesen ...

© bachmannpreis.orf
2015 sind insgesamt 14 Teilnehmer beim Wettlesen um den Bachmannpreis mit dabei gewesen: fünf österreichische, zwei schweizerische und sieben deutsche.
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2015 war in der Jury vieles anders: Bei den 39. Tagen der deutschsprachigen Literatur gab es mit Hubert Winkels einen neuen Juryvorsitzenden, er folgte auf Burkhard Spinnen. Neu in der Jury waren der aus Bern stammende Stefan Gmünder, Literaturredakteur des "Standard", und Klaus Kastberger, Leiter des Literaturhauses Graz, sowie Sandra Kegel von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".


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VideoZwischenbilanz
Kulturzeit-Beitrag (03.07.2015)
Mediathek
VideoBachmannpreis 2015
Kulturzeit-Beitrag (01.07.2015)
Kulturzeit-Gespräch mit ...
© ZDFVideoHubert Winkels, Jury-Vorsitzender
(01.07.2015)
ORF.at
Die Jury

Hubert WINKELS, Köln/Berlin
Klaus KASTBERGER, Graz
Sandra KEGEL, Frankfurt/Main
Stefan GMÜNDER, Wien
Meike FEßMANN, Berlin
Juri STEINER, Zürich
Hildegard Elisabeth KELLER, USA/CH
Moderation
Christian Ankowitsch ...
... moderiert den Ingeborg-Bachmann-Preis seit 2013. Er wurde 1959 in Klosterneuburg geboren, lebt aber in Berlin. Seit 1978 ist er als Journalist tätig und Autor mehrerer Sachbücher. Darüber hinaus ist er Skifahrer, Inselbewohner, Online-Kaffeeshop- Mitbetreiber. Seit März 2011 moderiert er zudem die sechs- bis sieben Mal jährlich ausgestrahlte Literatursendung "les.art" in ORF2.
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