kulturzeit
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"Kulturzeit" am 19. Mai 2015
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags ab 19.20 Uhr.
TTIP: die US-amerikanische Perspektive
Lupe
Ursula Sinnreich vom Fachausschuss Kultur der deutschen Unesco-Kommission erklärte im Kulturzeit-Gespräch im Mai 2015: "In diesen Verhandlungen treffen zwei ganz verschieden Vorstellungen des Wertes von Kultur aufeinander. Die US-amerikanische Seite begreife die Kultur als Ware, so Sinnreich. "Die europäische Seite begreift die Kultur und die Äußerung von Kultur als ein Menschenrecht, als ein Freiraum, die die Identität von Nationen und Personen garantiert."
TTIP
Kultur in Gefahr?
Kulturzeit-Schwerpunkt zum Thema TTIP

Die Vereinbarkeitslüge
© dpa
Kind und Karriere - geht das? Vor dem Hintergrund des aktuellen Kita-Streiks bekommt diese Frage eine besondere Brisanz. Und zwar nicht nur für Mütter, sondern auch immer mehr für Väter. Auch sie wollen gleichberechtigter Ansprechpartner für ihre Kinder sein. "Geht alles gar nicht" sagen jedoch die beiden Journalisten und Väter Marc Brost und Heinrich Wefing. In ihrem gleichnamigen Buch konstatieren sie: Wer behauptet, Karriere und Familie ließen sich ohne weiteres miteinander vereinbaren, der lügt. Wer behauptet, man müsse sich nur die Zeit besser einteilen und etwas umorganisieren, der lügt. Wer behauptet, man könne Führungskraft sein und trotzdem regelmäßig die Kinder Nachmittags von der Kita abholen, der lügt. Die "Vereinbarkeitslüge" nennen das die Autoren, und werfen vor allem Politik und Wirtschaft vor, ihnen eine Option vorzugaukeln, die es nicht gibt.
Buch
"Geht alles gar nicht. Warum wir Kinder, Liebe und Karriere nicht vereinbaren können"
von Marc Brost und Heinrich Wefing
Rowohlt 2015
ISBN-13: 978-3498004156
Mediathek
Heinrich Wefing, Autor
(19.05.2015)

China 8 an Rhein und Ruhr
© dpa Lupe
120 chinesische Künstlerinnen und Künstler mit 500 Werken, verteilt auf acht Museen im ganzen Ruhrgebiet - kurz nach der Eröffnung der Biennale in Venedig soll "China 8 - zeitgenössische Kunst aus China an Rhein und Ruhr" zu "einem weiteren Meilenstein im Kunstkalender Europas" werden, so die Veranstalter, darunter der ehemalige WDR-Intendant Fritz Pleitgen, jetzt Geschäftsführer der Ruhr.2010 Gmbh. So löblich das Engagement für die junge chinesische Kunst ist, stellen sich doch einige Fragen: Warum ist bisher kein deutsches Museum interessiert, eine Solo-Schau eines chinesischen Künstlers zu schaffen, der nicht im Ausland lebt oder sich so spektakulär als Dissident engagiert wie Ai Weiwei? Warum geraten Sammelausstellungen zur chinesischen Kunst automatisch unter den Verdacht der bloßen Propaganda für das Regime, das dazu noch zurzeit eine besonders harte Linie gegen Meinungs- und Pressefreiheit fährt?
Ausstellung
"China 8 - zeitgenössische Kunst aus China an Rhein und Ruhr"
acht Städte an Rhein und Ruhr
bis 13.09.2015
Kulturzeit-Interview mit ...
© ZDF Video Alexander Ochs, Galerist
geführt von Sylvie Kürsten (18.05.2015)

Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam
© ap
Es wird gekocht und gebacken, gekostet, und serviert - "Essen" ist ein zentrales Thema beim Jüdischen Filmfestival Berlin Potsdam 2015. Insgesamt 35 Filme aus 13 Ländern, gezeigt in elf Kinos, stehen unter dem Motto "Lecker Film - Filme, die aufstoßen" - und das noch bis zum 20. Mai. Laut Direktorin Nicola Galliner gehört das 1994 gegründete Festival mittlerweile zu einem der größten jüdischen Filmfestivals in Europa. Anfangs noch mit einer Hand voll Filme, inzwischen kann sich Galliner vor Einsendungen kaum noch retten. Den stetig wachsenden Erfolg "hätten wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen können", freute sich die Festivalleiterin schon im Vorfeld.
Festival
21. Jüdisches Filmfestival
Berlin & Potsdam
bis 20.05.2015

Entweihte Kirchen
Lupe
Herrliche Kirchen, strahlende Gotteshäuser - was wird aus ihnen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Der Fotograf Andrea di Martino zeigt sie entweiht, profanisiert und umfunktioniert zum Konzertsaal, zur Pizzeria, Autowerkstatt, Videothek oder zum Nachtclub.