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Themen am 20.11.2017Navigationselement
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"Kulturzeit" am 20. November 2014
Die Themen der Sendung im Überblick
"Kulturzeit", das werktägliche Fernsehfeuilleton der 3sat-Partner ARD, ZDF, ORF und SRF, berichtet aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über das kulturelle Leben - montags bis freitags ab 19.20 Uhr.
Maori-Porträts in Berlin
© dpa
"Unsere Ahnen sind uns wichtig, wir verehren und beschützen sie, denn wir Maori lernen aus unserer Geschichte", sagte der Stammesälteste Patu Hohepa in der Alten Nationalgalerie, als Vertreter der Maori aus Neuseeland Porträts ihrer Vorfahren segneten. Zum ersten Mal in der Geschichte haben diese Porträts ihre Heimat verlassen - für die Ausstellung "Gottfried Lindauer. Die Maori Portraits". Die Maori haben die Bilder reisen lassen, weil der von ihnen so verehrte Maler Gottfried Lindauer nun endlich in seiner Heimat ausgestellt wird. Lindauer, ausgebildet an der Wiener Kunstakademie, kam in einer Zeit nach Neuseeland, in der die Maori auszusterben drohten. Lindauer porträtierte sie voller Würde und Stolz. Noch bis zum 12. April 2014 sind seine Maori-Portraits in der Alten Nationalgalerie in Berlin zu sehen.
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Ausstellung
"Gottfried Lindauer. Die Maori-Portraits"
Alte Nationalgalerie Berlin
20.11.2014 bis 12.04.2015

Erster Todestag von Dieter Hildebrandt
© dpa
Er war einer der ganz Großen des politisch-literarischen Kabaretts, hat mit Sendungen wie "Notizen aus der Provinz" und "Scheibenwischer" Fernsehgeschichte geschrieben und stand noch mit weit über 80 Jahren auf der Bühne: Dieter Hildebrandt, der am 20. November 2013 im Alter von 86 Jahren gestorben ist. Ausschnitte aus Hildebrandts letztem Programm "Ich kann doch auch nichts dafür" und Ausschnitte aus seinem letzten Interview würdigen den Kabarettisten, der, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" 2003 schrieb, "wie kein zweiter nach Werner Finck die Kunst des Haspelns, Stotterns, und des Schlingerns beherrscht, der mit dem unbändigen Mut zur Blamage mit Worten, Silben, Lauten, Atmen, Pausen seine Attacken fährt".
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Porträt
Mit scharfer Zunge
Zum Tod des Kabarettisten Dieter Hildebrandt (2013)

"Dein Gehirn weiß mehr, als du denkst"
© dpa
Unser Denken bestimmt, wer wir sind. Unser Gehirn gehört zu den faszinierendsten Forschungsgebieten der Medizin. Der Tübinger Hirnforscher Niels Birbaumer sagt, wir haben einen größeren Einfluss auf unser Denken und Handeln, als wir oft wissen. Gemeinsam mit dem Wissenschaftsjournalisten Jörg Zittlau hat er in dem Buch: "Dein Gehirn weiß mehr, als du denkst" die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung veröffentlicht. Unser Gehirn sei bei der Geburt noch ungeformt. Das meiste werde erst im Lauf des Lebens geformt. So könne unser Gehirn auch lernen, mit Krankheiten wie Depressionen, Epilepsie, Schlaganfällen und ADS umzugehen. Sie ließen sich kontrollieren durch reines Lernen und ganz ohne Nebenwirkungne durch Medikamente. Das Potenzial unseres Gehirns - so die These - sei nahezu grenzenlos. Am Welttag der Philosophie sprechen wir mit Niels Birbaumer über das Potenzial des menschlichen Gehirns.
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Kulturzeit-Gespräch ...
... mit Niels Birbaumer, Hirnforscher
(20.11.2014)
Buch
"Dein Gehirn weiß mehr, als du denkst: Neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung"
von Niels Birbaumer und Jörg Zittlau
Ullstein 2014
ISBN-13: 978-3550080319

Kindesmisshandlung im Namen Gottes
© Knaur Lupe
Mit einem Großaufgebot durchsuchte die Polizei 2013 das Gut der "Zwölf Stämme" im bayerischen Klosterzimmern bei Nördlingen. 40 Kinder wurden vom Jugendamt in Obhut genommen. Der Vorwurf: Die Kinder wurden von ihren Eltern und Lehrern regelmäßig geschlagen. Robert Pleyer lebte 20 Jahre bei den "Zwölf Stämmen", zum Teil in führender Position. Er heiratete und wurde Vater. Sein Leben - das Drama eines Menschen, der seinen Kindern schreckliche Dinge antut, weil er glaubt, es sei der Weg zu Gott. Doch 2011 stieg er aus. Nun hat er seine Erfahrungen in der urchristlichen Sekte in einem erschütternden Buch veröffentlicht: "Der Satan schläft nie".
Buch
"Der Satan schläft nie: Mein Leben bei den Zwölf Stämmen"
von Robert Pleyer
Knaur 2014
ISBN-13: 978-3426787366

Wiens erste Adressen
© Metroverlag
Das Döblinger und Währinger Cottageviertel gehört heute zu den vornehmsten und teuersten Wohngegenden Wiens. Charakteristisch sind die vielen alten Villen und noblen Häuser und Gassen. Das "Grätzel (Stadtviertel) mit Goldrand" hatte als Vorbild eine englische Gartenstadt und wurde von einem der Star-Architekten der Wiener Ringstraße - Heinrich von Ferstel - geplant. Der Wiener Journalist Werner Rosenberger erzählt in seinem neuen Buch "Im Cottage" von den Häusern voller Geschichte und Geschichten, vom Glanz, den schweren Zeiten und von deren berühmten Bewohnern: Gustav Klimt, Johannes Heesters, Alexander Girardi, dem Habsburger-Erzherzog Otto, Arthur Schnitzler, Theodor Herzl oder Emmerich Kalman.
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Buch
"Im Cottage: Wiens erste Adressen und ihre berühmten Bewohner"
von Werner Rosenberger
Metroverlag 2014
ISBN-13: 978-3993001889