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© dpa Lupe
Hildebrand Gurlitt - einer von vier zentralen Figuren des NS-Kunsthandels
Verkaufen und verschweigen
Der schwierige Umgang mit der NS-Raubkunst
Jahrzehntelang spielte die genaue Herkunft von Kunstwerken keine Rolle. Heute entscheidet aber die Provenienz darüber, wo Millionenwerte bleiben oder hinkommen. Cornelius Gurlitt war der Kunstszene offenbar nicht unbekannt: Anne Webber von der Kommission "Commission For Looted Arts" kennt den Namen schon lange.
Die "Commission For Looted Arts" berät und unterstützt seit mehr als zehn Jahren Familien, deren Kunstwerke während der NS-Zeit verschwunden sind. Anne Webber entdeckte Cornelius Gurlitt bei einer Gemälderecherche zu Max Liebermann. "Wir haben Beweise, dass das Gemälde der Familie gehörte", sagt Webber. "Sie haben nach dem Krieg Ansprüche erhoben. Es gibt Familiendokumente." Bereits 2003 fragte die Kommission in Deutschland nach. Von 1933 bis 1945 erfolgte der größte Raubzug der Kunstgeschichte: Moderne Kunst wurde diffamiert, verkauft, verhökert. Vieles landete auch in den Händen der vier offiziellen Kunsthändler der NS-Zeit - einer davon war Hildebrand Gurlitt, der Vater von Cornelius Gurlitt. Nach dem Krieg konfiszierten die US-Amerikaner die Raubkunst. Hildebrand Gurlitt konnte die meisten Bilder behalten.

Der "Report München"-Beitrag in der ARD-Mediathek ...

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Schwerpunkt
Kunstkrimi
Spektakuläre Schätze entdeckt