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© Refuges Revolution  Bus Tour Lupe
Die Refugees-Bus-Tour soll den Protest in Berlin unterstützen.
Gewalt gegen Flüchtlingsaktion
Polizei gegen Refugees-Bus-Tour
Unter dem Namen Refugees-Bus-Tour sind Flüchtlinge zurzeit auf einer Protestfahrt durch Deutschland. Ihr Ziel sei es, das "unmenschliche" deutsche Asylrecht "mit massivem Protest zu durchbrechen", sagen sie.
In Köln sei die Polizei am 10. März 2013 gewaltsam gegen die Refugees-Bus-Tour vorgegangen und habe 19 Aktivisten verletzt, so die Veranstalter auf ihrer Internetseite, drei davon schwer, eine Aktivistin sei bewusstlos geschlagen worden. Als Grund für die Verhaftungen und Misshandlungen mit Schlagstöcken und Pfefferspray sei angegeben worden, dass auf dem Gelände des Flüchtlingslagers Geißelstraße in Köln-Ehrenfeld Flyer verteilt wurden, um die Flüchtlinge, die dort leben, zu einer angemeldeten Kundgebung am Kölner Bahnhof einzuladen. Die Aktivisten der Refugees-Bus-Tour hätten mit den Flüchtlingen im Lager Geißelstraße für ihre Grundrechte einstehen wollen.

Zuvor waren Aktivisten der Refugees-Bus-Tour in Karlsruhe ebenfalls gewaltsam von der Polizei angegangen worden. "Wir haben in Leipzig, Augsburg und Reutlingen demonstriert, nie kam es zu derartigen gewalttätigen Übergriffen wie heute in Karlsruhe. In Reutlingen konnten wir durch Blockaden sogar Gespräche mit dem Bürgermeister erreichen", so einer der Flüchtlinge der Refugees-Bus-Tour auf der Internetseite der Veranstalter. Für den 23. März 2013 ist eine "Refugee Revolution Demonstration" in Berlin angekündigt.

Sendedaten
"Kulturzeit extra: Asyl - Glück im Unglück?"
Dienstag, 12.03.2013um 19.20 Uhr auf 3sat