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© berlinale Lupe
"Narco Cultura" ist eine Dokumentation über den Drogenkrieg in Mexiko.
Drogen-Balladen
Der Film "Narco Cultura" von Shaul Schwarz
Tod, Gewalt, Drogen und Geld: Davon singt man in den Narco-Corridos, den Drogen-Balladen, der mexikanischen Version des Gangsta-Rap. 50 Milliarden US-Dollar Umsatz lautet die Jahres-Bilanz des Drogenhandels zwischen Mexiko und den USA. Der Kriegsfotograf Shaul Schwarz hat an einem der gefährlichsten Orte einen Film gedreht.
Die mexikanische Stadt Juárez an der Grenze zu den USA ist der Ort mit der wohl höchsten Mordrate weltweit. Als 2006 der Drogenkrieg in Mexiko ausbrach, wurde Juárez zum Schlachtfeld. Jeden Tag werden hier zehn Menschen umgebracht. Drogendealer, Polizisten, aber auch Frauen und Kinder, die zufällig ins Schussfeld geraten. Wenige Hundert Meter entfernt vom Stadtzentrum liegt El Paso, eine der sichersten und friedlichsten Städte der USA. Über diese Grenze ging der israelische Filmemacher Shaul Schwarz, um seinen Film "Narco Cultura" zu drehen. Diese Hölle hat ihre eigene Kultur hervorgebracht. Die Narco-Cultura besingt den Krieg der Drogenkartelle. Es sind Hymnen auf die alltägliche Gewalt. Der Film begleitet Edgar, der dabei ist, ein Corrido-Star zu werden.
Der Beitrag in der ARD-Mediathek ...

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Kulturzeit: montags bis freitags,
um 19.20 Uhr
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