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Themen am 19.10.2017Navigationselement
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© pr Lupe
Die EU wird als "erfolgreiches Friedensprojekt" mit dem Nobelpreis geehrt.
Friedensnobelpreis an EU
Norwegische Medien verkünden vorab
Die EU wird mit dem Friedensnobelpreis 2012 ausgezeichnet. Das gab das norwegische Nobelkomitee am 11. Oktober in Oslo bekannt. Die Europäische Union und ihre Vorgänger-Organisationen hätten über sechs Jahrzehnte hinweg zur Förderung, Wiederversöhnung und Demokratie in Europa beigetragen, begründete das Nobelpreis-Komitee seine Entscheidung.
Die Europäische Kommission gratulierte in einer ersten Reaktion per Twitter den "Europäern überall". EU-Justizkommissarin Viviane Reding sprach von einer "sehr willkommenen Anerkennung der Rolle der EU als einzigartige treibende Kraft für Frieden und Stabilität unter mehr als 27 Nationen und über 500 Millionen Bürgern". Die Mitgliedstaaten der EU hätten demonstriert, wie man durch klar definierte Ziele und den Aufbau von Vertrauen Feindschaften überwinden könne. Mit Blick auf die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten, mit denen die EU derzeit konfrontiert sei, wolle man betonten, dass die stabilisierende Rolle der EU dazu beigetragen habe, das der Großteil Europas sich in eine friedliche Zone verwandelt habe.

Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, zeigte sich direkt nach der Bekanntgabe "tief bewegt" und "geehrt". "Das kann als Inspiration dienen", erklärte der deutsche SPD-Politiker über Twitter. "Die EU ist ein einzigartiges Projekt, das Krieg durch Frieden, Hass durch Solidarität ersetzte."

Sendedaten
Kulturzeit: montags bsi freitags,
um 19.20 Uhr
Gast
Das Kulturzeit-Gespräch mit dem Soziologen Hans Joas (12.10.2012)
Auszeichnung
© dpaDie Nobelpreise 2012
Nobelkomitee gibt die Preisträger 2012 bekannt
Hintergrund
Friedensnobelpreis der letzten Jahre:
2011: Johnson-Sirleaf, Gbowee und Karman (Liberia/Jemen)
2010: Liu Xiaobo (China)
2009: Barack Obama (USA)
2008: Martti Ahtisaari (Finnland)
2007: Al Gore / UN-Klimarat (USA)
2006: Muhammad Yunus (Bangladesh)
2005: IAEA / Mohammed el Baradei
2004: Wangari Maathai (Kenia)