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Tina Mendelsohn
Der interaktive Charakter des Fern-
sehinterviews reizt Tina Mendelsohn immer wieder. Idealerweise entwickelt sich dort ein Gespräch mit einem echten Erkenntnisgewinn, sagt sie.
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© dpa Lupe
Im BMW Guggenheim Lab werden Konzepte für Städte der Zukunft entworfen.
Leben in der Großstadt
Das BMW Guggenheim Lab öffnet in Berlin
Nach vielen Schlagzeilen ist es soweit: Das Berliner Kulturprojekt BMW Guggenheim Lab widmet sich sechs Wochen lang dem Leben in der Großstadt. Das reisende Forschungslabor hatte im März 2012 aus Sorge vor Gewalt die Pläne für Kreuzberg abgesagt und danach den Standort gewechselt. Nun sollen im Prenzlauer Berg mehr als 100 kostenlose Veranstaltungen angeboten werden: Vorträge, Diskussionen, Workshops und Exkursionen.
"Wir hoffen, viele Berliner, aber auch viele Besucher aus der ganzen Welt begrüßen zu können, die mit uns dieses wegweisende städtische Experiment durchführen möchten", erklärte Richard Armstrong, Direktor des New Yorker Guggenheim Museums, am 15. Juni 2012. Kritiker haben dabei nach Angaben der Veranstalter einzelne Programmpunkte mitgestaltet. Ziel des Guggenheim Lab sei es, Gespräche über die Zukunft der Städte anzuregen und ein Forum zu bieten, in dem Menschen aus allen Schichten ihre Ideen entwickeln und sich darüber austauschen könnten, sagte Kuratorin Maria Nicanor.

Kein Hinweis auf Störungen
Die Polizei wollte mit bis zu 50 Beamten im Einsatz sein. "Es ist alles ruhig", sagte ein Sprecher. Hinweise auf Störungen gebe es nicht. Das Gebäude des Tokioter Architekturbüro Bow-Wow steht im Innenhof des Kunst- und Kulturzentrums Pfefferberg. Berlin ist nach New York zweite Station. Ende 2012 folgt das indische Mumbai. Die Guggenheim-Gegner in Kreuzberg hatten in dem Projekt ein Zeichen der unerwünschten Aufwertung des Viertels gesehen. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) nannte die Debatte und die Proteste "schändlich" für die Stadt.

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Kulturzeit: montags bis freitags,
um 19.20 Uhr
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