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23. Mai 2013
  • Stummfilmheros und der Beginn der deutschen Filmmusik
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Video-Porträt
Tina Mendelsohn
Der interaktive Charakter des Fern-
sehinterviews reizt Tina Mendelsohn immer wieder. Idealerweise entwickelt sich dort ein Gespräch mit einem echten Erkenntnisgewinn, sagt sie.
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© dpa Lupe
Bengalos brennen auf dem Spielfeld von Düsseldorf.
Bedrohung für den Fußball
Neue Gewalt im Stadion
"Gewalt in den Stadien" sei "die größte Bedrohung für den Fußball im Land", sagt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Nach den massiven Ausschreitungen beim Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC am 15. Mai 2012 sind weitreichende Konsequenzen angekündigt worden.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) verurteilten am 16. Mai 2012 die Vorkommnisse im Düsseldorfer Stadion scharf. Zudem wird der Kontrollausschuss des DFB Ermittlungen aufnehmen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) forderte die Fußballvereine zu konsequentem Handeln auf. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verlangte vom DFB ein wirksames Signal gegen die zunehmende Eskalation von Fan-Ausschreitungen.

Zeit für neue Wege gegen Gewalt
Der DFB und der durch die DFL erklärten zuvor, es sei "ein Punkt erreicht, an dem neue Wege gegen Gewalt im Umfeld von Fußballspielen gegangen werden müssen". Konkret werde man noch vor Beginn der kommenden Saison eine Zusammenkunft aller Präsidenten der in den drei Profiligen aktiven Vereine einberufen, auf der "das weitere Vorgehen besprochen werden soll". Der GdP-Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut sagte in Berlin, offensichtlich brächten Appelle an Vernunft und Verstand nichts. Er betonte: "Tausende unkontrolliert agierende Fußball-Anhänger haben sich und andere in höchste Gefahr gebracht." Der DFB sei jetzt vor dem angekündigten Anti-Gewalt-Gipfel von Fußball und Justiz in der Pflicht, zu prüfen, "ob über Punktestrafen die Fans diszipliniert werden können".

Nach Auffassung der GdP erzielten die bisherigen Maßnahmen wie Stadionverbote und Geldstrafen für Vereine nur eine geringe Abschreckung. "Erst wenn die Fans begreifen, dass ihre unbeherrschten Gewaltausbrüche zu Punktabzügen bei ihrem Lieblingsverein und somit im schlimmsten Fall zum Abstieg führen können", so Witthaut, "dürfte die Gewalt eher eingrenzbar sein."

Sendedaten
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Schwerpunkt
Faszination Fußball
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Das Kulturzeit-Gespräch mit dem Gewaltforscher Andreas Zick (16.05.2012)