Der DFB und der durch die DFL erklärten zuvor, es sei "ein Punkt erreicht, an dem neue Wege gegen Gewalt im Umfeld von Fußballspielen gegangen werden müssen". Konkret werde man noch vor Beginn der kommenden Saison eine Zusammenkunft aller Präsidenten der in den drei Profiligen aktiven Vereine einberufen, auf der "das weitere Vorgehen besprochen werden soll". Der GdP-Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut sagte in Berlin, offensichtlich brächten Appelle an Vernunft und Verstand nichts. Er betonte: "Tausende unkontrolliert agierende Fußball-Anhänger haben sich und andere in höchste Gefahr gebracht." Der DFB sei jetzt vor dem angekündigten Anti-Gewalt-Gipfel von Fußball und Justiz in der Pflicht, zu prüfen, "ob über Punktestrafen die Fans diszipliniert werden können".