Dass sie ihr Schweigen bricht, die Taten reflektiert, ist ein Schritt, den viele im Gericht begrüßen. "Sie ist nicht einer jener Betonköpfe, die bis heute sagen, dem Staat kommen wir nicht entgegen", sagt Gisela Friedrichsen vom "Spiegel". "Wir schweigen, egal, was passiert. Sie setzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinander. Sie ringt auch darum, wie ihr Leben weiter geht und sie hat sich Gedanken gemacht - so denke ich - was es bedeutet hat, in der RAF zu sein."