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Moderation
Ernst A. Grandits
Sein kulturelles Interesse ging immer schon weit über den Fernsehbereich hinaus: "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit - und beiden die Kulturzeit", sagt Ernst A. Grandits.
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© dpa Lupe
Der Däne Olafur Eliasson ist Professor an der Akademie der Künste in Berlin.
Kunst-Stipendium für Politiker
Olafur Eliassons Institut für Raumexperimente
Die Politik zieht in die Universität der Künste in Berlin ein: Olafur Eliasson hat ein Stipendium an seinem Institut für Raumexperimente ausgeschrieben - und zwar ausschließlich für Politiker, die im Berliner Senat sitzen. Gewonnen hat es der Berliner Politik-Referent Guido Brendgens. Er ist Referent für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt bei der Linken-Fraktion im Abgeordnetenhaus
Der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson hat den Spieß umgedreht: Sind es normalerweise die Künstler, die sich von der Politik Unterstützung erhoffen, so ist es jetzt er, der einem Politiker ein Stipendium gibt: Guido Brendgens hat es geschafft. Er ist die nächsten drei Monate Stipendiat an der Universität der Künste Berlin bei Professor Olafur Eliasson. Jetzt wird er studieren, unter Eliassons Motto "Politik ist die Kunst des Möglichen, Kunst ist die Politik des Unmöglichen" am Institut für Raumexperimente. Und er wird versuchen, gemeinsam mit 30 anderen Studierenden aus aller Welt, die Idee des Olafur Eliasson Wirklichkeit werden zu lassen.

Keine Bewerbung von der CDU
Die Ausschreibung des Stipendiums in den Zeitungen richtete sich an Politiker der Stadt Berlin. Zehn Bewerber gab es, auch von der SPD, den Grünen und Piraten. Die FDP sitzt nicht mehr im Berliner Parlament. Von der CDU gab es keine Bewerbung. Vier Politiker durften dann zum Gespräch mit Olafur Eliasson. Guido Brendgens findet es schade, dass unter den 150 Berliner Abgeordneten kein einziger Künstler ist. Dabei hat er bei Politikern auch Hilflosigkeit festgestellt, wenn es um Kunst in der Stadt geht:

Aber erstmal muss jetzt beim ersten Politikerstipendium der Universität der Künste bewiesen werden, dass Eliassons Ziele ereichbar sind: ein viel direkterer Austausch zwischen Kunst und Politik.

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Kulturzeit: montags bis freitags,
um 19.20 Uhr
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