Der demografische Wandel erfordert einen Mentalitätswandel. Die Politik muss nicht mehr Geld zur Verfügung stellen, sondern ihre Verteilungsmuster ändern, damit Zukunftsprojekte wie das "Ginkgo Haus" für mehr Menschen bezahlbar werden. Die neuen Alten sehen ihre Erfüllung schon lange nicht mehr nur auf Golfplätzen und Kreuzfahrtschiffen. "Die Leute merken, dass man vom Konsum allein nicht glücklich wird", sagt Loring Sittler. "Und deswegen suchen sie nach einem Sinn. Das kann ein Studium oder Meditation sein. Aber in vielen Fällen führt das zu einem sozialen Engagement, weil das beglückend ist, mit anderen Menschen zusammen zu sein, auch Alte mit Jungen - also generationsübergreifende Modelle, gerade für Leute, die keine Kinder oder Enkel haben. Das ist unglaublich wichtig für ihr eigenes Leben, weil sie dadurch ihren eigenen Lebensmut wiedergewinnen und auch Lebensqualität erhalten." Die Bereitschaft für ein neues Miteinander ist da. Wichtig ist es jetzt, Engagierte und Engagement zusammenzubringen.