Für mehr Aufsehen sorgte zu Jahresbeginn 2012 der Aufruf Martin Zets, die Bücher von Thilo Sarrazin ("Deutschland schafft sich ab") als Zeichen der Ablehnung an Sammelstellen abzugeben, um daraus eine Installation zu fertigen. Da die genaue Gestaltungsform nicht bekannt war, fürchteten die Kritiker, dass die Bücher verbrannt würden - wie einst bei den Nationalsozialisten geschehen. "Statt in rationalen Auseinandersetzungen waren wir ins Reich der Fantasie geraten", kritisierte Kurator Zmijewski diese Unterstellung. Statt der erwarteten 60.000 Bücher sind in der Folge nur wenige Handvoll abgegeben worden, die nun in einer rund 1,50 Meter langen Box mit der Aufschrift "Deutschland schafft ab" in der Auguststraße in der Mitte Berlins zu sehen sind. Wie die Installation mit tausenden Exemplaren ausgesehen hätte, werden die Betrachter wohl nie erfahren.