Im Iran heißt der Preis Arbeitsverbot, Ausbildungsverbot, Einschüchterung, Gefängnis. Schließlich setzt sich Farnaz Seifi nach Europa ab. Aus der Ferne muss sie miterleben, wie nach den Wahlen von 2009 die Repression zunimmt, wie ihre Freunde einer nach dem anderen verhaftet werden. Da wird ihr klar: Solange dieses Regime an der Macht ist, kann sie nicht mehr zurück. "Ich rief am Tag nach den Wahlen meinen Vater an", erinnert sich Seifi. "Er war auch sehr traurig und geschockt. Ich sagte ihm, für mich ist es wie der Beginn eines Endes und auch der Beginn einer tiefen Traurigkeit in meinem persönlichen Leben."