"Es muss dem Verlag nicht schlecht gehen, aber wir sind daran interessiert, dass wir die geistige Leistung, die hier erarbeitet wird, auch entsprechend vergütet bekommen", sagt Roland Gerschermann, Geschäftsführer der "FAZ". "Und wir wollen sie nicht im Internet kostenlos verwertet wissen." Das betrifft inzwischen immer mehr Nutzer, die sich mit "fremden Federn" schmücken, auch die Oper in Frankfurt am Main. "Das Opernhaus kann sie nutzen", so Gerschermann, "beispielsweise in Schaukästen in den Opern. Darüber freuen wir uns. Das, was wir nicht wollen, ist, wenn man 'FAZ' aufruft und in unterschiedlichsten Bereichen ungeordnet unsere Artikel im Internet wiederfindet. Da sind eher die Grenzen, die wir zu steuern suchen."