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© Reuters Lupe
Sie kämpfen für Freiheit und Demokratie.
Arabische Revolution
Nordafrika und sein Kampf für mehr Demokratie
Am 25. Januar 2011 gingen erstmals tausende Ägypter auf die Straße, um den damaligen Machthaber Husni Mubarak zu stürzen. Am fünften Jahrestag des Volkaufstandes sind weitere Proteste ausgeblieben - es herrscht Versammlungsverbot, die Polizei sperrt den Tahrir-Platz und seine angrenzenden Straßen.
Fünf Jahre nach den Demonstrationen, die zum Rücktritt Mubaraks führten, ziehen Menschenrechtsorganisationen Bilanz. "Die Ägypter müssen dabei zusehen, wie ihr Land sich wieder in einen Polizeistaat entwickelt", erklärte etwa Amnesty International. "Zehntausende wurden festgenommen, die Gefängnisse platzen aus allen Nähten. Es gibt Berichte über Folter und hunderte Häftlinge, die ohne Anklage oder Prozess festgehalten werden." Die Sicherheitslage im Land ist prekär. Erst vor Kurzem hatte eine Bombe in der Stadt Giseh sechs Menschen getötet, darunter drei Polizisten. Zur Tat bekannte sich der ägyptische Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat.

Ägypten

GESPRÄCH: Samir Nasr, Filmemacher (28.04.2014) © ZDFVideoGESPRÄCH: Samir Nasr, Filmemacher (28.04.2014)
GESPRÄCH: Mansura Eseddin, Schriftstellerin und Journalistin (28.01.2014) © ZDFVideoGESPRÄCH: Mansura Eseddin, Schriftstellerin und Journalistin (28.01.2014)
GESPRÄCH: Samir Nasr, Filmemacher (15.08.2013) © ZDFVideoGESPRÄCH: Samir Nasr, Filmemacher (15.08.2013)

GESPRÄCH: Stephan Roll, Stiftung Wissenschaft und Politik (01.07.2013) © ZDFVideoGESPRÄCH: Stephan Roll, Stiftung Wissenschaft und Politik (01.07.2013)
GESPRÄCH: Stefan Weidner, Orientalist (17.12.2012) © ZDFVideoGESPRÄCH: Stefan Weidner, Orientalist (17.12.2012)

GESPRÄCH: Shahinda Maklad, Friedensaktivistin  (31.05.2012)VideoGESPRÄCH: Shahinda Maklad, Friedensaktivistin (31.05.2012)
GESPRÄCH: Abbas Khider, Schriftsteller (23.01.2012) © Markus KirchgessnerVideoGESPRÄCH: Abbas Khider, Schriftsteller (23.01.2012)

GESPRÄCH: Samir Nasr, Filmemacher (22.11.2011) © ZDFVideoGESPRÄCH: Samir Nasr, Filmemacher (22.11.2011)
GESPRÄCH: Hamed Abdel-Samad, Islamwissenschaftler  (13.10.2011) © HR Preview ProductionVideoGESPRÄCH: Hamed Abdel-Samad, Islamwissenschaftler (13.10.2011)
GESPRÄCH: Jean Ziegler, UN-Sonderbeauftragter für Menschenrechte (16.02.2011)VideoGESPRÄCH: Jean Ziegler, UN-Sonderbeauftragter für Menschenrechte (16.02.2011)

Hintergrund ...

<b>Das Gesicht der Opposition</b><br />Friedensnobelpreisträger ElBaradei (20.12.2012) © dpaDas Gesicht der Opposition
Friedensnobelpreisträger ElBaradei (20.12.2012)
<b>Verteidigung der Freiheit </b><br />Aufruf zu weiteren Großprotesten in Ägypten (17.12.2012) © APVerteidigung der Freiheit
Aufruf zu weiteren Großprotesten in Ägypten (17.12.2012)
<b>Der Fußball und die Revolution</b><br />Ägypten nach den tödlichen Krawallen (02.02.2012) © reutersDer Fußball und die Revolution
Ägypten nach den tödlichen Krawallen (02.02.2012)

<b>Stimme der Unterdrückten</b><br />Ramy Essam, Sänger der ägyptischen Revolution (25.01.2012) © dpaStimme der Unterdrückten
Ramy Essam, Sänger der ägyptischen Revolution (25.01.2012)
<b>Arabischer Winter</b><br />Ägypten ein Jahr nach dem Umsturz (19.01.2012) © ReutersArabischer Winter
Ägypten ein Jahr nach dem Umsturz (19.01.2012)
<b>Tote auf dem Tahrir-Platz</b><br />Gewalt gegen Demonstranten in Ägypten (20.12.2011) © apTote auf dem Tahrir-Platz
Gewalt gegen Demonstranten in Ägypten (20.12.2011)

<b>Wut und Ungewissheit</b><br />Zwischen Kunst und Protesten in Kairo (30.11.2011) © apWut und Ungewissheit
Zwischen Kunst und Protesten in Kairo (30.11.2011)
<b>Stillstand auf dem Tahrir-Platz</b><br />Die arabische Revolution stockt (09.08.2011) © dpaStillstand auf dem Tahrir-Platz
Die arabische Revolution stockt (09.08.2011)
<b>Ein Leben für die Revolution</b><br />Ahmed Basiony - posthum auf der Biennale (01.06.2011) © reutersEin Leben für die Revolution
Ahmed Basiony - posthum auf der Biennale (01.06.2011)

<b>Im Visier des Militärs</b><br />Ägyptens Filmschaffende nach der Revolution (13.04.2011)Im Visier des Militärs
Ägyptens Filmschaffende nach der Revolution (13.04.2011)
<b>Zurück zum wahren Wesen Ägyptens</b><br />Mit der Choreografin Karima Mansour in Kairo (03.03.2011)Zurück zum wahren Wesen Ägyptens
Mit der Choreografin Karima Mansour in Kairo (03.03.2011)
<b>Das Märchen vom Orient</b><br />Intellektuelle Ägypter und der Westen (21.02.2011)Das Märchen vom Orient
Intellektuelle Ägypter und der Westen (21.02.2011)

<b>Revolution aus dem Netz</b><br />Wie Ägypten seinen Protest organisierte (11.02.2011) © dpaRevolution aus dem Netz
Wie Ägypten seinen Protest organisierte (11.02.2011)
<b>Protest!</b><br />Nach Tunesien demonstriert nun auch Ägypten (27.01.2011) © apProtest!
Nach Tunesien demonstriert nun auch Ägypten (27.01.2011)

Syrien

Heftige Verbalattacken
© AP
In Montreux in der Schweiz soll gelingen, was seit 2011 nicht klappt: eine politische Lösung für den blutigen Konflikt in Syrien zu finden. Monatelang ist die Syrien-Friedenskonferenz vorbereitet worden
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Hängepartie Syrien
Die Welt schaut zurzeit auf Barack Obama und den US-Kongress: Wird der US-amerikanische Präsident einen Militärschlag gegen Syrien befehlen - möglicherweise auch gegen die Stimmen des Senats - oder nicht? Eine Intervention ist weltweit umstritten wie nie
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Musik gegen das Morden
© ZDF
Das Morden in Syrien geht täglich weiter. Der Komponist und Pianist Malek Jandali, 1972 in Deutschland geboren und in Homs aufgewachsen, kritisiert Assads Krieg gegen das eigene Volk scharf. Jandali kämpft mit den Waffen der Musik gegen das Töten in seiner Heimat
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Ein Wort für die Freiheit
© Reuters
Mit einer Lesung vor der syrischen Botschaft in Berlin haben Autoren am 23. April 2012, dem Welttag des Buches, gegen das Assad-Regime protestiert und zu Freiheit und Demokratie in Syrien aufgerufen. Solidarität mit den Gegnern des Assad-Regimes sollte bekundet werden
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Appell an First Lady Asma al-Assad
© dpa
Eine Videobotschaft für Syriens First Lady Asma al Assad kursiert zurzeit im Netz. Die Petition kann jeder unterschreiben. Absender sind die Ehefrauen der deutschen und der britischen UN-Botschafter in New York. Sie hoffen, Präsidentengattin al Assad kann ihren Mann stoppen
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Syrien und der Westen
© dpa
Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur arabischen Welt an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, ist überzeugt: Die Oppositionellen in Syrien werden vom Westen ausgerüstet und logistisch unterstützt
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Chronik der Angst
© reuters
Während die USA und Europa nach dem Veto von Russland und China gegen eine UN-Resolution nach Wegen suchen, um das Blutvergießen in Syrien zu beenden, geht das Regime von Assad weiter gewaltsam gegen die Oppositionellen vor
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Der Druck steigt
© reuters
Bei den Konflikten in Syrien sind nach Angaben der Opposition am 6. und 7. Februar 2012 allein in Homs 95 Menschen getötet worden. Trotz internationaler Bemühungen ist die Gewalt im Land nicht zu stoppen. Oder vielleicht gerade deswegen nicht?
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Bilder der Revolution
© ap
Täglich Tote und kein Ende der Gewalt: Syrien ist eines der Top-Themen in den Nachrichten. Doch Bilder gibt es kaum. Alle, die vor Ort filmen und von den Kämpfen berichten, müssen um ihr Leben fürchten. Und auch bei uns fühlen sich viele bedroht und trauen sich nicht, sich zu äußern
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Bilder der Anklage
© ap
Sich ein Bild von der Lage in Syrien zu machen ist nicht leicht. Bilder von Menschen, die ihren Unmut offen auf die Straße tragen, waren in Syrien lange Zeit unvorstellbar. Eine syrische Filmemacherin hat nun Aufnahmen nach Europa geschickt
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Aus Syrien berichten
© ap
Die Situation in Syrien ist schwer zu beurteilen, denn westlichen Journalisten wird kein Zugang ins Land gewährt. Wie sind die Handy-Filme einzuschätzen, die Aktivisten ins Netz stellen? Wie schaffen es Journalisten, verlässliche Informationen aus Syrien zu erhalten?
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Zerrüttetes Land
© dpa
Der Widerstand gegen die Pläne des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad wächst und wächst. Bereits mehrere Geheimdienstmitarbeiter und Militärs sind zu den Protestierenden übergelaufen und rüsten nun ihrerseits zum Schlag gegen das Regime
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Risiko Protest
© reuters
Immer noch lässt das syrische Regime so gut wie keine ausländischen Reporter ins Land. Dennoch gibt es syrische Bürger, die unter größten Risiken Kontakte zu westlichen Medien aufbauen, um Informationen aus dem abgeschotteten Land herauszuschmuggeln
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Unruhen in Syrien
© ap
Der syrische Präsident Baschar al-Assad und seine Regierung haben den Regimegegnern den Krieg erklärt. Mit blutiger Gewalt versuchen sie, die Proteste gegen die Allmacht des korrupten Apparates zu beenden
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Tunesien

Gespaltenes Land
© ap
Zwei Jahre nach dem Beginn der Revolution steht Tunesien am Scheideweg. Die Generalamnestie für politische Gefangene erlaubte den Islamisten, ihre Aktivitäten wiederaufzunehmen. Das Ansteigen der Salafisten bedroht nun die Chancen der Revolution
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Der dritte Weg
© ap
Tunesien hat als erstes Land des arabischen Frühlings gewählt. Die gemäßigt islamistische Ennahda-Partei ist aus diesen Wahlen als Sieger hervorgegangen. Was bedeutet das für die Frauenrechte im Land? Schließlich haben besonders die Frauen die Revolution erkämpft
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Revolution auf Tunesisch
© Hamideddine Bouali
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen: Wo sonst deutsche Stasi-Unterdrückung dokumentiert wird, zeigt eine Ausstellung Fotos des Künstlers Hamideddine Bouali zum tunesischen Befreiungskampf
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Hoffnung auf ein freies Land
© dpa
Nach der Revolution in Tunesien sind viele mit dem Verlauf der Reformen nicht zufrieden. Sie demonstrieren wieder. Die tunesische Schriftstellerin Sihem Bendresine hat schon vom Exil aus das Internet-Radio "Kalima" betrieben, wo sie sich für Unterdrückte einsetzte
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Neu gewonnene Freiheit
Die Erwartungen an den politischen Wandel in Tunesien sind schwindelerregend hoch. Doch die Akteure der friedlichen tunesischen Revolution suchen in der neu entstehenden Zivilgesellschaft ihre Rolle und kämpfen mit täglichen Rückschlägen
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Mutige Stimme der Revolution
Die 27-jährige Lina Ben Mhenni ist die Stimme des tunesischen Aufstands:Ihr Weblog ist berühmt, Ben Mhenni inzwischen eine weltweit vielgefragte Rednerin und immer unterwegs. In ihren Blog "A Tunisian Girl" hat sie die Revolution vom ersten Tag an begleitet
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Land am Scheideweg
© reuters
Die neue Übergangsregierung in Tunesien steht auf wackeligen Beinen. Vier Minister haben bereits ihr Amt niedergelegt - aus Protest gegen die Präsenz von Mitgliedern des Herrscher-Clans. Das Volk hofft auf Demokratie - auch in Marseille, inoffizielle Hauptstadt der Exil-Tunesier
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Drama in der "Operettendemokratie"
© Reuters
Tunesien ist Europäern vor allem als schönes Urlaubsland bekannt. Doch jetzt machen die Tunesier ihrem Unmut mit gewalttätigen Protesten Luft. Es sind vermehrt junge Demonstranten, die gegen hohe Arbeitslosigkeit und steigende Nahrungsmittelpreise protestieren
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Libyen

Tod eines Diktators
© dapd
Der Tod des libyschen Diktators Muammar al Gaddafi ist eine Zäsur, das Ende einer Ära. Gaddafi war, so wollte er es jedenfalls vermitteln, unsterblich wie eine Katze mit sieben Leben. Wohin strebt Libyen nach seinem Tod?
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Zerreißprobe Libyen
© dpa
Eigentlich war alles klar, die Weltgemeinschaft war sich einig: Muammar al Gaddafi ist nicht mehr tragbar. Endlich ist er erkannt als unberechenbarer, grausamer Despot. Klar schien auch: Den in die Defensive geratenen Aufständischen muss geholfen werden
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Kampf um Libyen
© ap
Aus dem Hoffen der vergangenen Wochen, als die libyschen Rebellen trotz militärischer Unterlegenheit den Osten des Landes eroberten, ist bange Angst geworden: Muammar el Gaddafis Truppen erobern Stadt um Stadt zurück - fast unbemerkt im medialen Schatten der Japan-Tragödie
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Libyens Aufbruch
© ap
In Hisham Matars Buch "Geschichte eines Verschwindens" verliert ein Sohn seinen Vater, der auf einer Geschäftsreise entführt wird. Die Geschichte erinnert an das eigene Leben von Hisham Matar: Aufgewachsen in Libyen, floh er mit seinen Eltern ins Exil nach Ägypten, wo sein Vater von Muammar al-Ghaddafis Geheimdienst verschleppt wurde.
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"Wir wussten, dass er verrückt ist"
© Reuters
Seit 41 Jahren ist er - selbstgewählt - im Amt. Mit einem Putsch übernahm der junge Offizier Muammar el Gaddafi am 1. September 1969 die Macht in Libyen. Jetzt zeigt er erneut das brutale Gesicht eines Gewaltherrschers
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