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21. Mai 2013
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Moderation
Ernst A. Grandits
Sein kulturelles Interesse ging immer schon weit über den Fernsehbereich hinaus: "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit - und beiden die Kulturzeit", sagt Ernst A. Grandits.
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© dpa Lupe
Um das Suvretta-Hotel in St. Moritz ist Sperrzone wegen der Bilderberg-Konferenz.
Streng geheim
Der Mythos Bilderberg-Konferenz
Sie kommen in schwarzen Limousinen, in Autos mit abgeklebten Nummernschildern, die Mitglieder des sogenannten Bilderberg-Clubs sind Wirtschaftsbosse, Industriemagnaten, hohe Militärs, die Masterminds der Welt - ihre heimliche Regierung, sagen manche.
Beim der Bilderberg-Konferenz 2011 in St. Moritz ist auch der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück. Eingeladen wird, wen der amtierende Vorsitzende für würdig erachtet, rund 130 Personen, immer an einem anderen Ort. 1954 hat Prinz Bernhard der Niederlande das alljährliche Treffen im holländischen Hotel Bilderberg ins Leben gerufen. Die Mächtigen fliegen ein, bleiben drei Tage und fliegen wieder ab. Währenddessen und danach herrscht absolutes Stillschweigen.

Weder Gründungsvertrag noch Mitgliederlisten
"Könnten Sie uns bitte sagen, worüber morgen auf der Bilderberg-Konferenz gesprochen wird?", wird 1966 der stellvertretende US-Außenminister George Ball gefragt. "Ich glaube nicht, dass ich dazu befugt bin", sagt dieser. "Das ist eine Konferenz, die jedes Jahr stattfindet, seit langem. Und das Hauptthema ist eine Diskussion über die Probleme der transatlantischen Welt, zwischen Amerika und Europa." "Welche Vorschläge werden Sie machen?" "Ich darf nichts preisgeben, was in der Konferenz besprochen wird. Es ist eine sehr geheime Konferenz", so Ball. Das Treffen ist streng geheim, es gibt weder Gründungsvertrag noch Mitgliederlisten. Henry Kissinger und David Rockefeller wurden gesichtet. Angela Merkel, Guido Westerwelle oder Josef Ackermann haben auch schon an Konferenzen teilgenommen.

Es gibt fast keine Bilder der Bilderberg-Konferenzen, nur wenige Nachrichten dringen nach draußen. Doch im Internetzeitalter muss sich auch die Elite der Öffentlichkeit stellen. Aktivisten ist es 2011 gelungen, die Teilnehmer in St. Moritz trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen zu filmen. Es heißt, Eurokrise und arabische Revolution haben in St. Moritz auf der Tagesordnung gestanden. Was genau besprochen wurde, wird die Welt nie erfahren. Die Konsequenzen aber wird sie womöglich zu spüren bekommen.

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