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18. Juni 2013
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Moderation
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Cécile Schortmann
Bei Cécile Schortmann lässt gute Kunst alle Sinne vibrieren. Aber auch tolle Musik berührt unsere Moderato-
rin. Und wenn ihr der Beruf zu stressig wird, entspannt sie sich bei Yoga.
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© ap Video
Das tonnenschwere Monument stellt zwei Menschen dar, die sich gegenüber stehen, kann aber auch als eine einzige, gespaltene Figur gesehen werden.
"Denkmal der Menschlichkeit" wackelt
Türkisch-armenischem Mahnmal droht Abriss
Es soll ein Mahnmal türkisch-armenischer Versöhnung sein. Doch die 30 Meter hohe Skulptur aus Stahlbeton in Kars, im Nordosten der Türkei, sorgt für Streit. Sie gefällt dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht. Er bezeichnet sie gar als "Monstrum" - und jetzt soll sie weg. Der Abriss steht kurz bevor.
Die mit dem Abriss beauftragte Baufirma habe die technischen Vorbereitungen für die Aktion im nordostanatolischen Kars abgeschlossen, berichtete der Nachrichtensender Habertürk am 25. April 2011. Die Abrissarbeiten sollen demnach etwa zwei Monate dauern.

Gegenstück zum Völkermord-Mahnmal
Das mehrere hundert Tonnen schwere Monument "Denkmal der Menschlichkeit" stellt zwei Menschen dar, die sich gegenüberstehen, kann aber auch als eine einzige, gespaltene Figur gesehen werden. Der Bildhauer Mehmet Aksoy wollte damit die Versöhnung zwischen Türken und Armeniern symbolisieren und ein Gegenstück zum Völkermord-Mahnmal im benachbarten Armenien schaffen. Nach Erdogans Kritik an der Skulptur hatte der Stadtrat von Kars den Abriss beschlossen. Die türkischen Denkmalschutzbehörden hatten schon früher die Beseitigung des Kunstwerks gefordert. Kritiker sehen in der Haltung Erdogans einen Angriff auf die Freiheit der Kunst.

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Armenien sind wegen der türkischen Massaker an den Armeniern im Ersten Weltkrieg schwer belastet. Armenien fordert die Anerkennung der Massaker als Völkermord, was die Türkei ablehnt. Erdogans Regierung hatte sich in den vergangenen Jahren um eine Annäherung an Armenien bemüht. Eine Grundsatzvereinbarung aus dem Jahr 2009 ist bisher aber weder von der Türkei noch von Armenien ratifiziert worden.

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ZDF-Blog
Türkei auf schwierigem Weg
von Thomas J. Kramer